Neubau heißt „Marientor-Carré“

So soll das Marientor-Carré an der Steinschen Gasse aussehen. 2013 soll es fertig sein.
So soll das Marientor-Carré an der Steinschen Gasse aussehen. 2013 soll es fertig sein.
Foto: WAZ

Duisburg.. „Marientor-Carré“: So soll das neue Gesundheitszentrum am Marientor heißen, das der Kölner Investor Euro Areal in Steinwurfnähe der Königsgalerie für rund 35 Millionen Euro bis 2013 errichtet.

Im roten Klinker, spitzzulaufend mit großer Parterre-Schaufensterfront entlang der Steinschen Gasse und der Müllersgasse soll das Gesundheitszentrum nach den neuesten Entwürfen der Kölner Investoren einen neuen städtebaulichen Akzent auf der seit Jahrzehnten ungenutzten Brache setzen.

35 Mio € Bausumme

Mit Euro Areal ist nach zahlreichen erfolglosen Anläufen etlicher Investoren endlich die Entwicklung der wichtigen Innenstadtfläche in Sicht. In dem bis zu sechsstöckigen Gebäudekomplex sollen sich auf 5200 qm zahlreiche Fachärzte in Praxisräume einmieten. Laut Euro Areal ist die Mehrzahl der Verträge schon unter Dach und Fach. Errichtet werden soll auch ein Operations-Zentrum, das die Ärzte in dem Medizin-Zentrum nutzen können. Im Erdgeschoss sollen sich vorrangig Fachgeschäfte aus dem Gesundheitssektor ansiedeln, also Sanitätshaus, Apotheke, Augenoptiker etc.

Ferner sind 46 Wohnungen für betreutes Wohnen und eine Altenpflege-Einrichtung mit 79 Plätzen vorgesehen. Auch dafür präsentiert Euro Areal bereits einen Mieter bzw. Betreiber: die SV Group AG, in Deutschland, Österreich und der Schweiz eines der führenden Unternehmen der Gemeinschaftsgastronomie. Ein weiterer möglicher Wohnkomplex orientiert sich im rückwärtigen Bereich in Richtung der ruhigeren Beekstraße.

Ladenzeile im Erdgeschoss

Das Gesundheitszentrum soll ein „Ziegelkleid“ bekommen. Gestaltet wird die Fassade mit einer regelmäßigen Lochfassade und eingeschobenen Fensterbändern in den Obergeschossen sowie mit einer großzügig verglasten Erdgeschoss-Ladenzeile. Im Bereich der Müllersgasse und im Innenhof sind helle Putzflächen und Ziegelfassaden vorgesehen. Der zentrale Haupteingang an der Ecke Steinsche Gasse erhält eine geschossübergreifende, verglaste Eingangshalle mit Anbindung an die geplante Gastronomie.

Die Josef-Kiefer-Straße wird als verkehrsberuhigter Bereich mit der Platzfläche an der Marienkirche umgebaut. Geplant ist ferner eine fußläufige, auch begrünte Durchquerung des Blockinnenbereiches durch die Wiederaufnahme der ehemaligen historischen Straße „An der Turmmühle“ und der „Klosterstraße“. Die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage erfolgt über die verbreiterte Müllersgasse. Ausdrücklich bezieht sich Euro Areal in der städtebaulichen Gestaltung auf den City-Masterplan von Norman Foster.

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.

Beschreibung anzeigen