Nationales Salzlager in Duisburg-Homberg ist noch gar nicht genehmigt

Das ehemalige Spanplattenwerk an der Rheindeichstraße in Homberg. Hier soll eines der Lager für die nationale Streusalz-Reserve entstehen. Noch ist der Betrieb dort aber gar nicht genehmigt. Foto: Volker Herold
Das ehemalige Spanplattenwerk an der Rheindeichstraße in Homberg. Hier soll eines der Lager für die nationale Streusalz-Reserve entstehen. Noch ist der Betrieb dort aber gar nicht genehmigt. Foto: Volker Herold
Foto: NRZ

Duisburg. Für das geplante Salzlager in Homberg mit 40.000 Tonnen Straßen-Streumittel als nationale Winterreserve liegt noch gar keine Genehmigung von der Stadt vor, wie die WAZ auf Anfrage erfuhr.

Wie berichtet will der Straßenbetrieb.NRW bis Mitte Dezember den Riesen-Salzberg in ehemaligen Produktionshallen des Spanplattenherstellers Hornitex an der Rheindeichstraße lagern. „Wir haben noch keinen Antrag zur Genehmigung vorliegen. Ohne weiteres gibt es die auch nicht. Das müsste genau geprüft werden“, so Stadtsprecherin Anja Huntgeburth.

Davon abgesehen sei auch zu klären, ob man das Salzlager an der Stelle überhaupt wolle. Erste kritische Fragen kommen von den Linken im Ortsverband Homberg. „Wir fragen uns, warum die Politik über das Vorhaben nicht informiert wurde und welche Gefahren davon ausgehen“, so Bezirksvertreter Roland Busche. Die Linken befürchten u.a. Liefer- und Lastwagenverkehr über die Elisenstraße und in Richtung Ruhrort.

 
 

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