Nach Amokfahrt von Münster: Deshalb gab es am Samstagabend Polizei-Kontrollen in ganz NRW

In ganz NRW gab es am Samstagabend verstärkte Polizeipräsenz.
In ganz NRW gab es am Samstagabend verstärkte Polizeipräsenz.

Duisburg/Essen. Überall in den Städten des Ruhrgebiets kam es am Samstagabend zu Polizeikontrollen.

Viele fragten sich, ob die verstärkte Polizeipräsenz mit der Amokfahrt in Münster zusammenhing. Gegenüber DER WESTEN bestätigte die Polizei die Einsätze und einen Zusammenhang.

Zunächst Zeugenhinweise auf flüchtende Täter

„Wenn solche Straftaten passieren, treten landesweit bzw. bundesweit Einsatzpläne in Kraft - das war auch gestern der Fall“, so ein Sprecher der Polizei Duisburg. Es ging darum erhöhte Polizeipräsenz zu zeigen, ähnlich wie es auch in Zeiten der RAF früher üblich gewesen sei.

Die Polizei reagierte damit auch auf erste Zeugenaussagen, die möglicherweise flüchtende Täter aus dem Campingbus des mutmaßlichen Täters Jens R. gesehen haben wollen.

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„Es war eine allgemeine Auftragslage, kein konkreter Suchauftrag“, so der Sprecher weiter. Er wolle dennoch nicht ausschließen, dass das ein oder andere Auto kontrolliert wurde.

Auch Kontrollen in Essen und Mülheim

Dass in Duisburg ausgerechnet auf der Rheinbrücke kontrolliert wurde, habe keine speziellen Hintergrund, sondern habe mit polizeiinternen Strukturen zu tun.

Auch die Polizei in Essen und Mülheim führte am Samstagabend im ganzen Stadtgebiet Kontrollen durch. (ms)

 
 

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