Duisburg

Mord im Café Vivo bleibt mysteriös - Diese Fragen müssen geklärt werden

Ermittler und Spurensicherer stehen vor dem Café Vivo.
Ermittler und Spurensicherer stehen vor dem Café Vivo.
Foto: Kathrin Migenda

Duisburg. Der Mord im Café Vivo ist immer noch nicht aufgeklärt. Eine Angestellte fand ihre Chefin Birgül D. (46) am 3. Mai 2017 morgens tot auf dem Boden liegend in einer Blutlache.

Mitte Februar 2018 konnte die Polizei einen Ermittlungserfolg verbuchen. Der Polizei fiel ein Verdächtiger (29) auf, der schon wegen eines anderen Delikts in U-Haft saß.

Der 29-Jährige soll die Frau am 3. Mai 2017 erschossen haben. Die Kriminalbeamten hatten am Tatort DNA-Spuren gesichert, die zunächst keine weiteren Hinweise lieferten.

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Doch der 29-Jährige hat im November 2017 in Berlin bei einem Raubüberfall Spuren hinterlassen, die in Verbindung zu der Tat in Duisburg stehen.

Verdächtiger sitzt in U-Haft

Der Mann sitzt wegen des Diebstahls, bei dem er bewaffnet war, seit dem 23. Januar in Berlin in U-Haft. In der JVA wurde ihm eine DNA-Probe entnommen - die mit der in Duisburg gesicherten Probe übereinstimmt.

Das Amtsgericht Duisburg hat daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Mann erlassen, wegen des Verdachts des Totschlags. Die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit den Berliner Behörden dauern noch an.

Viele Fragen sind noch ungeklärt

Wo ist die Tatwaffe? Der Innenhafen wurde von Tauchern abgesucht, aber sie fanden in den Wasserbecken nichts.

Der Verdächtige (29) hat sich bislang zu den Tatvorwürfen nicht geäußert, das Motiv ist unklar.

In welcher Beziehung standen der junge Mann und die Besitzerin des Café Vivo? Kannten sich die beiden?

Worum ging es bei den beiden? War es ebenfalls ein Raubüberfall? Wollte Birgül D. dem Mann nicht entgegenkommen. Ging es um Schutzgeld?

Warum haben die Kameras der Volksbank den Täter nicht aufgenommen. Wie konnte er fliehen?

All diese Fragen muss die Polizei nun klären. Schwierig, wenn der Mann nicht spricht.

 
 

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