Moers

„Akil hat Sturm geklingelt und sich hoch geschleppt“ – Nachbarin des niedergestochenen 13-Jährigen in Moers ist schockiert

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Moers. Der 13-jährige Akil H. aus Moers ist am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr auf dem Schulweg niedergestochen und lebensgefährlich am Oberkörper verletzt worden. Er konnte noch selbstständig in seine Wohnung laufen und den Notruf wählen. Dann wurden seine Verletzungen lebensbedrohlich.

Nach einer Not-OP schwebt der Junge, der vor etwa einem Jahr aus dem Irak nach Deutschland gekommen sein soll, noch immer in Lebensgefahr.

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Warum er angegriffen wurde, ist noch unklar. Die Polizei befragt die Anwohner und sucht nach Zeugen. Außerdem warten die Ermittler darauf, dass der Junge aufwacht, um ihn selbst zu der Tat befragen zu können.

Eine Nachbarin der Familie des Jungen ist entsetzt. Anja Kischner (50) wohnt im selben Haus und hat am Morgen mitbekommen, was im Treppenhaus passiert ist.

Akil hatte Schmerzen

Sie sagt: „Ich habe aus dem Fenster gesehen und Akil dort stöhnen hören, als würde ihm etwas weh tun. Er hat noch mit jemandem gesprochen. Akil hat Sturm geklingelt oben und sich hoch geschleppt. Dann hat die Mutter oben geschrien, die ganze Treppe war voller Blut. Akil hat dann selbst noch den Notruf gerufen. Als der Krankenwagen kam, habe ich noch gesehen,dass sein ganzer Rücken voller Blut ist.“

Wer ihm die Verletzung zugefügt hat, habe sie aber nicht gesehen.

Nachbarin schockiert und panisch

Der Schock steckt Anja Kischner noch immer in den Knochen: „Das ist ein kleiner Junge, das dürfte nicht passieren.“ Akil sei ein sehr aufgeweckter Junge, der hilfsbereit sei. Manchmal habe er Taschen von Nachbarn nach oben getragen.(ms/lin)

 
 

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