Moderner Biathlon im Rheinpark in Duisburg-Hochfeld

Beim modernen Biathlon wird mit einem ungefährlichen Laser-Gewehr geschossen. Im Rheinpark in Duisburg-Hochfeld demonstrieren die Sportler des "Cross-Skating-Sports" die Disziplin.  Foto: Hayrettin Özcan
Beim modernen Biathlon wird mit einem ungefährlichen Laser-Gewehr geschossen. Im Rheinpark in Duisburg-Hochfeld demonstrieren die Sportler des "Cross-Skating-Sports" die Disziplin. Foto: Hayrettin Özcan
Foto: WAZ FotoPool
Auf Cross-Skates und mit Lasergewehren schossen sich am Sonntag die Mitglieder des Vereins "Cross-Skating-Sports" im Rheinpark schon mal warm. Das Training galt der Deutschlandtour des "Modernen Biathlon", die Anfang Mai in Duisburg Halt macht.

Duisburg.. Am 7. und 8. Mai macht die zweite Deutschlandtour „Moderner Biathlon“ Halt im Hochfelder Rheinpark. Bei einem vorbereitenden Training am Sonntag liefen und schossen sich die Sportler des Vereins „Cross-Skating-Sports“ warm. Der Unterschied zum „herkömmlichen“ Biathlon: Statt auf Skiern zu fahren, können die Athleten auf Cross-Skates und Mountainbikes fahren oder laufen.

Mit Lasergewehren auf Mointainbikes und Cross-Skates

Im ersten Moment erscheint es leichtsinnig, wie einer der Cross-Skater im Sand des Rheinparks neben den Zielscheiben der Schießanlage posiert. „Das kann man bei normalem Biathlon nicht machen“, ruft er den Umstehenden lachend zu. Er hat Recht: Es ist vollkommen ungefährlich, denn die modernen Biathleten schießen nicht mit Kleinkaliberwaffen, sondern mit Lasergewehren. „Das sind quasi Spielzeugwaffen, sie senden nur ein Lichtsignal“, erklärt Conny Jorgs. Der Biathlontrainer muss es wissen, schließlich hat er die Schießanlage mitgebracht. Früher war Jorgs selbst aktiver Biathlet, später Kampfrichter bei den Turnieren in der Schalker Arena. Als er auf die Duisburger Cross-Skater-Gruppe traf, entstand die Idee, mit dem modernen Biathlon durch die Nation zu touren.

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„Das Tolle ist, dass wir dabei unsere Lieblingssportarten mit dem Biathlon kombinieren können“, erzählt Oliver Borgs von dem Verein. Er sei am liebsten auf Cross-Skates unterwegs, auch bekannt als „Skikes“. „Das ist im Prinzip wie Joggen, aber vielseitiger und gesünder für die Wirbelsäule“, erklärt er.

Nun trainiert Oliver Borgs für den Wettkampf, der in zwei Wochen im Rheinpark stattfinden und sicher viele Besucher erstaunen wird.

 
 

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