Duisburg

Mit Millionen-Unterstützung von Stadt, Land und RVR: So soll der Landschaftspark Nord in Duisburg noch attraktiver werden

Der Landschaftspark Nord soll Besuchern in Zukunft noch mehr bieten.
Der Landschaftspark Nord soll Besuchern in Zukunft noch mehr bieten.
Foto: Stephan Glagla
  • Der Landschaftspark Nord in Duisburg zieht 2017 so viele Menschen an, wie noch nie
  • Damit das so bleibt, arbeiten die Betreiber fleißig an neuen Projekten

Duisburg. Egal ob Extraschicht, Sommerkino oder Sandburgen-Weltrekord: Im Duisburger Landschaftspark Nord ist immer was los. Damit das auch in Zukunft so bleibt, erhalten die Betreiber künftig 3,6 Millionen Euro im Jahr.

Das sind knapp 1,5 Millionen mehr als bisher und liegt daran, dass die Fördermittel vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Ruhr (RVR) erhöht wurden.

Stadt Duisburg gibt 700.000 Euro

„Die Zukunft des Landschaftsparks ist damit für die nächsten zehn Jahre gesichert. Um eines der größten Highlights unserer Stadt muss sich niemand mehr sorgen“, erklärte Oberbürgermeister Sören Link vor Kurzem.

„Die jährlichen Zuschüsse für den Unterhalt durch das Land und den RVR steigen um 1,5 Millionen Euro auf insgesamt 2,9 Millionen Euro. Die Stadt Duisburg selbst bringt sich mit 700.000 Euro für den baulichen Unterhalt ein“, so Link weiter.

Neuer Besucherrekord im ersten Halbjahr 2017

Dass sich diese Investitionen durchaus lohnen dürften, zeigt ein Blick auf die Besucherzahlen. Im ersten Halbjahr 2017 kamen insgesamt 494 357 Gäste in den Landschaftspark. Neuer Rekord! Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es „nur“ 417.015 Besucher.

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Bereits in der jüngeren Vergangenheit wurde das Geld für Instandsetzungen und Sanierungen verwendet, so soll es auch zukünftig sein.

„Der Park wird nie komplett fertig sein“, sagt Claudia Kalinowski, die für die Öffentlichkeitsarbeit und das Projektmanagement zuständig ist. „Unser Ziel ist es aber ganz klar, immer mehr Bereiche für die Öffentlichkeit freigeben zu können.“

Neue Aussichtsplattform in Planung

Als Nächstes soll das die alte Gasreinigung West sein, die Besucher dann im Idealfall 2020 als weitere Aussichtsplattform nutzen können. „Wenn es gut läuft, können wir nächstes Jahr mit den Arbeiten starten, da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen“, so Kalinowski.

Ganz oben auf dem Prioritätenplan steht aber zunächst die Fugensanierung an den drei großen Kaminen. Die „Leuchttürme des Landschaftsparks“ werden schon lange nicht mehr genutzt. Deswegen ist die Feuchtigkeit im Innern zu hoch und Kernbohrungen sollen zeigen, ob das vorhandene Mauerwerk noch gut genug ist.

Viele Ideen sind noch offen

Über die weiteren Pläne will Claudia Kalinowski aktuell noch nichts sagen, Ideen und Wünsche für weitere Verbesserungen gebe es aber genug.

Auch, damit in Zukunft weiter Hunderttausende in den Landschaftspark Nord strömen und im nächsten Jahr dann vielleicht schon der nächste Rekord fällig ist.

 

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