Duisburg

Mit mehreren Hundertschaften: Polizei Duisburg löst illegale Kurdendemo am Hauptbahnhof auf

Die Polizei hat eine unangemeldete Kurdendemo in Duisburg aufgelöst. (Symbolbild)
Die Polizei hat eine unangemeldete Kurdendemo in Duisburg aufgelöst. (Symbolbild)
Foto: Marius Becker / dpa
  • Die Polizei Duisburg hat eine unangemeldete Kurdendemonstration aufgelöst
  • Mehrere Hundertschaften waren dafür nötig

Duisburg. Eine unangemeldete Kurdendemo am Hauptbahnhof Duisburg hat die Polizei am Samstag mit mehreren Hundertschaften aufgelöst. Teilgenommen hatten an der Kundgebung etwa 250 Menschen, wie die Polizei berichtet.

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Die Demonstrationsteilnehmer hatten sich ab etwa 12.30 Uhr gesammelt, da eine geplante Kurdendemo in Köln verboten worden war. Nachdem die zur Verstärkung angeforderte Bereitschaftspolizei aus Wuppertal eingetroffen war, hatte der Einsatzleiter die Versammlung beendet.

Dabei sei es nach Angaben der Polizei zu einzelnen Rangeleien zwischen Polizisten und Demonstrationsteilnehmern gekommen. Die Beamten stellten 60 verbotene Fahnen sowie ein Transparent sicher und notierten Personalien, um Anzeigen wegen der Verstöße gegen das Versammlungsgesetz zu schreiben.

Das ist der Hintergrund des Protests

Hintergrund des Protests: Die Türkei führt seit dem 20. Januar eine Offensive in Nordsyrien mit dem Namen „Operation Olivenzweig“. Ziel der Offensive ist es, Mitglieder der kurdischen Miliz YPG zu bekämpfen, die die türkische Regierung als Terroristen einstuft.

Gleichzeitig ist die YPG wichtiger Verbündeter der USA im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Die Bundesregierung vermeidet Kritik an der Offensive der Türkei.

Am Samstag hat der türkische Staatschef Erdogan erklärt, dass bei dem Einsatz gegen die Kurden ein türkischer Hubschrauber abgeschossen worden sei.

 
 

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