Duisburg

Mit Gaspistole ins Gesicht geschossen: So lief Silvester in Duisburg für Polizei und Feuerwehr

Die Duisburger Feuerwehr im Einsatz.
Die Duisburger Feuerwehr im Einsatz.
Foto: Feuerwehr Duisburg

Duisburg. An Silvester mussten die Polizei und die Feuerwehr in Duisburg einige Einsätze fahren. Wir sagen dir, was in der Stadt los war.

Weniger Einsätze als sonst

Mit 447 Einsätzen zwischen 20:00 Uhr und 6:00 Uhr war die Silvesternacht eigentlich eher ruhig. Fast 40 Mal mussten die Polizisten ausrücken, nachdem Knaller oder Raketen in Hausfluren, Briefkästen oder Papierkörben gelandet waren oder in Richtung anderer Personen flogen.

Auto brannte am Theater

An der Musfeldstraße zerstörten Jugendliche mit Böllern die Signalanlage einer U-Bahn-Schranke. Am Stadttheater schlugen Unbekannte die Scheibe eines Autos ein und setzten es in Brand.

Ebenfalls Böllerwürfe waren der Grund für fast alle 37 Streitigkeiten zwischen Nachbarn oder größeren Gruppen auf der Straße.

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Nach einer solchen Auseinandersetzung um 21:50 Uhr auf der Kaiser-Wilhelm-Str. kam eine Person verletzt ins Krankenhaus. Eine halbe Stunde später tauchten die Gegner im Krankenhaus auf, allerdings nicht um sich behandeln zu lassen, sie wollten sich weiter prügeln.

Schüsse auf Menschen

Fünf Mal mussten die Beamten zu Einsätzen, bei den Waffen im Spiel sein sollten. Sie stellten eine Schreckschusspistole und Munition sicher. In Bissingheim schoss ein Mann seinem Gegenüber mit einer Gaspistole ins Gesicht.

Taxikunden wollten nicht zahlen

Wegen Ruhestörung gab es 43 Einsätze. In einigen Fällen mussten die Beamten die Feiernden auch mehrmals zur Ruhe ermahnen.

Ihr Taxi wollten Betrunkene zweimal nicht bezahlen.

Dazu kamen in der Nacht noch zwei Verkehrsunfälle mit Sachschaden und der Hinweis auf eine offensichtlich betrunkene Autofahrerin auf der Autobahn A40. Nachdem sie mehrmals gegen die Leitplanke geraten war, stoppten Polizisten die Fahrt schließlich in der Ausfahrt Duisburg-Homberg.

Feuerwehr berichtet

Der Rettungsdienst fuhr 253 Einsätze. Hinzu kamen 30 Brand- und fünf Hilfeleistungseinsätze sowie ein Gefahrguteinsatz. Mit 174 Einsatzkräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, sowie den Rettungsdienstkräften der Hilfsorganisationen konnten die Rettungskräfte alle Einsätze erfolgreich abarbeiten.

Zwei Wohnungen brannten

Es gab zwei Wohnungsbrände, mehrere Kleinfeuer, brennendes Müllcontainer, brennende Buschwerk und einen Brand einer Laube. Hinzu kamen Einsätze, bei denen Personen aus Aufzügen befreit wurden oder eine Wohnungstür geöffnet werden musste, da eine Person in der Wohnung verletzt war und die Tür nicht mehr selbstständig öffnen konnte.

Gefahrguteinsatz

Bei dem Gefahrguteinsatz wurde ein undichtes Ventil an einem Kesselwagen durch unsere Kräfte abgedichtet. Aufgrund der sehr geringen Menge des ausgetretenen Produktes bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. (km)

 
 

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