Mit der Snapchat-App live dabei im Duisburger Praktikanten-Alltag

Über Snapchat können Nutzer Bilder, Nachrichten und kurze Video-Sequenzen teilen. Nach wenigen Sekunden löschen sich diese von selbst.
Über Snapchat können Nutzer Bilder, Nachrichten und kurze Video-Sequenzen teilen. Nach wenigen Sekunden löschen sich diese von selbst.
Foto: imago/Newscast
Unser Snapchat-Pilotprojekt: Wir haben Schüler in ihren Betrieben besucht. Über den Arbeitsalltag der Praktikanten haben wir in Snaportagen berichtet.

Duisburg. Whatsapp war gestern, SMS vorgestern, heute wird per Snapchat kommuniziert. Das Logo, ein kleiner Geist im gelben Quadrat, wird immer präsenter, vor allem im Leben junger Leute: Jeder vierte Jugendliche nutzt die Smartphone-App, um mit Freunden Fotos oder Mini-Videos zu teilen. Ein echter Zeitgeist also. Nach wenigen Sekunden verschwindet die Botschaft, was manche anfangs als Einladung verstanden, sich Nacktbilder zu schicken.

Das Negativ-Image ist längst umgekehrt. Stars wie Rihanna, Ariana Grande oder Justin Bieber posten witzige Bilder und Videos. Selbst Hillary Clinton nutzt Snapchat, um aus ihrem Alltag zu berichten. Der App werden für 2016 sagenhafte Wachstumsraten prognostiziert.

Die Online-Redaktion der WAZ Duisburg hat im Rahmen eines Pilotprojekts getestet, wie sich die App journalistisch nutzen lässt.

Unsere Geschichten live auf Snapchat

Dazu haben wir die Zeit vor den Halbjahreszeugnissen ausgewählt, die in vielen Schulen für Berufspraktika genutzt wird. Wir haben Schüler an ihren Praktikumsplätzen in Duisburg besucht: Im Krankenhaus und in der Kita, in der Grundschule oder im Drogeriemarkt.

Von hier aus „snappten“ wir uns durch die Berufswelt: Berichteten live über den Arbeitsalltag, sprachen mit den Praktikanten und deren Ausbildungsleitern. Dabei arbeiteten wir im Korsett der App, die unmittelbar und live ist. Fotos, kurze Infos, Gesprächsausschnitte und Momentaufnahmen werden hier zu einer Geschichte. Kein Videoschnipsel ist dabei länger als zehn Sekunden, jedes Element wird chronologisch veröffentlicht und ist nur 24 Stunden lang abrufbar, danach verschwindet es.

App installieren und damit den Geist fotografieren

Wer die Geschichten verfolgen wollte, musste sich die Snapchat-App auf sein Smartphone laden (kostenlos für Android im Playstore und iPhone im Appstore) und dann den Geist auf dem Foto im Artikel mithilfe der App scannen bzw. fotografieren – nur mit uns verbundene Leser konnten die Geschichte sehen.

Wer das verpasst hat, kann sich unsere Reportagen im Zeichen des Zeitgeistes hier anschauen:

Die Snaportagen aus der Berufewelt 
Snapchat   Snapchat  
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Für Smartphone-Leser: Die einzelnen Reportagen in Listenform 

Bei Sidra im Krankenhaus

www.derwesten.de/staedte/duisburg/mit-snapchat-durchs-praktikum-ein-tag-im-krankenhaus-id11493875.html

Bei Eray im Kundencenter

www.derwesten.de/staedte/duisburg/praktikum-im-kundenservice-snapchat-reportage-bei-der-dvg-id11497423.html

Bei Simon im Kindergarten

www.derwesten.de/staedte/duisburg/snapchat-reportage-mit-simon-im-kindergarten-id11500523.html

Bei Theresa in der Grundschule

www.derwesten.de/staedte/duisburg/einmal-lehrerin-sein-snapchat-reportage-in-der-grundschule-id11503770.html

Bei Wiktoria in der Drogerie

www.derwesten.de/staedte/duisburg/so-richtig-anpacken-snapchat-reportage-aus-der-drogerie-id11506819.html