Duisburg

Totes Baby „Mia“: Dieser Beutel könnte Ermittler zur Mutter führen – hast du ihn schon mal gesehen?

Duisburg: Der Fall Mia - eine_Chronologie

Mitte November 2018 wird in Polen eine Babyleiche in einer Altkleidersortieranlage gefunden. Die Spur führt nach Duisburg. Noch immer ist unklar, wer die Mutter der kleinen "Mia" ist.

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Duisburg. Die Polizei in Duisburg bittet im Fall des toten Babys „Mia“ um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Ermittler haben ein Foto eines Beutel/Tasche/Handyhülle veröffentlicht und fragen: Wer hat das schon einmal gesehen?

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Interessant ist für die Ermittler ebenfalls, wo man einen solchen kaufen oder her bekommen kann.

Fall Mia: Der Beutel wurde bei dem Baby in Polen gefunden

Der circa 15 Zentimeter lange Beutel wurde bei dem Mädchen in Polen gefunden und durch die dortigen Polizisten sichergestellt. Jeder für sie auch noch so abwegige Hinweis kann für die Polizei entscheidend bei der Suche nach der Mutter von „Mia“ sein.

Das Kriminalkommissariat 11 ist für sie unter 0203 280-0 erreichbar und kann Informationen diskret behandeln.

Am 17. November haben Mitarbeiter bei der Sortierung von Altkleidern in Polen eine schreckliche Entdeckung gemacht: Inmitten von Kleidung lag ein toter Säugling.

Schnell war klar: Baby „Mia“, wie die Beamten das Kind tauften, stammt aus Duisburg - und muss in der Ruhrgebietsstadt in einen der Altkleider-Container geschmissen worden sein. Die Polizei vermutet, dass sich die Tat zwischen 31. Oktober und 8. November.

Nach einer großangelegten Suche rückte eine Duisburgerin ins Visier der Ermittler: Ist sie Mias Mutter? Bei der Durchsuchung der Wohnung machten die Polizisten einen schockierenden Fund, sie entdeckten eine zweite Babyleiche. Die 35-Jährige wurde festgenommen.

Wohnungs-Durchsuchung in Duisburg: Polizisten finden zweite Leiche

Laut Staatsanwaltschaft Duisburg habe das in der Duisburger Wohnung gefundene Baby gelebt. Das bestätigte Staatsanwalt Alexander Bayer. „Wir gehen anhand der feingeweblichen Untersuchungen davon aus, dass das Kind nach der Geburt gelebt hat“, so der Staatsanwalt.

Die Frau hatte zugegeben, die Mutter des tot in ihrer Wohnung gefundenen Kindes zu sein. Doch sie streitet ab, auch die Mutter des in Polen gefundenen Kindes „Mia“ zu sein. Sie scheint die Wahrheit gesagt zu haben.

Babyleiche in Duisburg: Tote Mädchen sind keine Zwillingsschwestern

Am Freitag gab die Duisburger Polizei das Obduktionsergebnis beider Kinder bekannt: Das zweite Baby, ebenfalls ein Mädchen, ist nicht die Zwillingschwester von Mia. Der DNA-Abgleich der kleinen Mia mit dem in Duisburg-Rumeln aufgefundenen toten Säugling ist negativ.

„Damit stehen die Ermittler wieder am Anfang und suchen eine weitere Frau die in den letzten Monaten zugenommen hat oder sich im sozialen Verhalten verändert hat“, gibt die Polizei Duisburg in einer Erklärung bekannt. (ms, bs)

 
 

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