Mercatorstraße: Radler kritisiert Baustellenführung

Mitte.  Durch die auf Tempo 20 herabgesetzte Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Baustelle auf der Mercatorstraße sollen Radfahrer geschützt werden. Der Radweg ist seit Ende November mit gelben Markierungen auf die Fahrbahn verlegt worden. Boris Roskothen findet jedoch, dass die Gefahr für die Radler durch das Tempolimit keinesfalls gebannt ist: „Das Auffahren auf den ursprünglichen Radweg innerhalb der gelben Radspur ist an einer Stelle fast unmöglich“, beschreibt der Radler seinen Eindruck und fügt hinzu: „Nicht die angeblichen schnellen Autos sind das Problem, sondern die schlechte Baustelleneinrichtung“.

Die Stadt sieht die Gefahr allerdings nicht erhöht. „Der Radweg hat die Mindestbreite von einem Meter. Das Tempolimit sorgt für mehr Sicherheit“, erklärt ein Sprecher und fügt hinzu: „Unserer Ansicht nach ist die Baustellenführung für Radfahrer okay“. Vermehrte Unfälle habe es bislang ebenfalls nicht gegeben. Die Bauarbeiten werden bis Ende Januar dauern. Das Tempolimit und die Radspur auf der Straße bleiben bis dahin bestehen.