Duisburg

Massenschlägerei vor Duisburger Karnevalszelt: 15 Personen prügeln aufeinander ein und bewerfen sich mit Mülltonnen

Vor dem Duisburger Festzelt kam es zu einer Massenschlägerei.
Vor dem Duisburger Festzelt kam es zu einer Massenschlägerei.
Foto: Fabian Strauch/Funke Foto Services

Duisburg. Zwischenfall vor dem Duisburger Karnevalszelt an Weiberfastnacht: 15 Personen waren an einer Massenschlägerei beteiligt.

Gegen 19 Uhr gerieten zwei Parteien vor dem Festzelt an der Gutenbergstraße aneinander. Polizisten, die wegen eines Jacken-Diebstahls bereits vor Ort waren, riefen sofort Verstärkung.

Polizei muss Pfefferspray einsetzen

Rund 15 Personen schlugen aufeinander ein, schubsten sich und hörten erst auf, als die Beamten Pfefferspray einsetzten. Bei der Schlägerei wurden auch Mülltonnen geworfen und ein geparkter Audi eines Autohauses beschädigt.

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Die Polizisten nahmen die Personalien der Beteiligten auf und schickten sie dann nach Hause. Das Kriminalkommissariat ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Weitere Schlägerei in Duisburger Kneipe

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung in Duisburg.

Gegen 1 Uhr prügelten sich in einer Kneipe auf der Harmoniestraße mehrere Gäste. Die Polizei musste mit einigen Streifenwagen anrücken, um den Streit zu schlichten.

Kurioser Grund für die Auseinandersetzung

Zwei Männer (33,47) wurden bei der Schlägerei verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Der Angreifer (33) und ein Freund (27), der die Arbeit der Polizei massiv behinderte, wurden in Gewahrsam genommen.

Der Grund für den Streit ist durchaus kurios: Einem der Opfer gefiel die blonde Perücke einer Frau (31) wohl etwas zu gut, so die Polizei.

Zwei Vergewaltigungen an Weiberfastnacht in Köln

In der Karnevalshochburg Köln überschatteten zwei Vergewaltigungen die Feierlichkeiten an Weiberfastnacht. Eine Studentin wurde in einem Haus vergewaltigt, eine weitere junge Kölnerin im Bereich der Zülpicher Straße.

Außerdem gab es am Donnerstag mehrere schwere Unfälle. Dabei starb unter anderem ein junger Mann (18), der in Brühl von einer Straßenbahn überrollt wurde.

Ein Dortmunder (21) geriet in Köln ebenfalls unter eine Straßenbahn, überlebte aber mit schweren Verletzungen. (fr)

 

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