Marvin K. (15) nach zwei Jahren aufgetaucht: Hellseher hat schreckliche Theorie – und blamiert sich völlig

Hellseher Michael S. sagte im Januar, dass Marvin K. tot ist. (Symbolbild)
Hellseher Michael S. sagte im Januar, dass Marvin K. tot ist. (Symbolbild)
Foto: imago images Panthermedia; privat; Montage DER WESTEN

Marvin K. aus Duisburg war am 11. Juni 2017 nicht mehr nach Hause gekommen. Der heutige 15-jährige Marvin K. war spurlos verschwunden. Zuletzt hatte man sein Handy in Recklinghausen geortet. Etliche Polizisten und Spürhunde suchten nach Marvin K. Am Donnerstag die unglaubliche Wende: Marvin K. lebt! Bei einer Hausdurchsuchung eines Mannes (44) finden sie den Jungen durch Zufall im Schrank. Alles zum Fall liest du hier <<<

In ihrer Verzweiflung hatte die Familie von Marvin K. sogar einen Hellseher eingeschaltet. Der behauptete im Januar, Marvin K. sei tot. Er schrieb an die Mutter von Marvin K.: „Ich kann Ihnen nicht genau sagen, wie und warum, aber ich gebe Ihnen jetzt eine ganz konkrete Stelle, auf den Meter genau.“ Seine Leiche sollte laut Michael S. (48) in einem Wald liegen.

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Mutter Manuela B. leitete die Mail an die Polizei Duisburg weiter. Doch dort fanden die Beamten nichts. Gegenüber DER WESTEN sagte der Hellseher damals: „Die Polizei hat nichts gefunden, das ist Fakt. Aber ich bin immer noch der Meinung, dass Marvin dort ist. Dass nichts gefunden wurde, heißt nicht, dass dort nichts ist.“

Nun ist klar: Die irre Theorie des Hellsehers war komplett falsch. Er hat der Mutter vom Tod ihres Sohnes erzählt, doch Marvin lebt.

Fall Marvin K.: Hellseher entschuldigt sich bei Mutter

Jetzt, nach dem Auffinden von Marvin K. meldet sich Michael S. bei der Mutter per E-Mail. Der Hellseher versucht seine völlig Falscheinschätzung zu revidieren.

In der Mail, die unserer Redaktion vorliegt, entschuldigt sich Michael S. bei der Mutter von Marvin K. Er schreibt: „Asche auf mein Haupt. Jeder Mensch ist fehlbar.“ Weiterhin zitiert der Hellseher Jesus: 'Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.'“

Die Mutter von Marvin K. wendete sich an Michael S.:

Der Hellseher behauptet von sich selbst, dass er gottgläubig, jedoch nicht religiös sei. Er schreibt: „Ich bin sozusagen ein Radioempfänger für Gott und seine Helfer da oben.“ Doch nicht immer sei der Empfang klar. Daher soll es auch so solch krassen Fehlaussagen wie im Fall Marvin K. kommen. Michael S.: „Ich habe wie jeder Mensch Tagesverfassungen, bin also auch fehlbar und das ist auch gut so, sonst hätte ich Angst vor mir selbst.“ Seit zwölf Jahren hilft Michael S. laut eigener Aussage ehrenamtlich bei Vermisstenfällen. Vorher war er als TV-Polizei-Reporter tätig.

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In seiner Mail versucht er der Mutter zu erklären, warum er im Januar noch geglaubt habe, Marvin K. sei tot. „Der Fall Ihres Sohnes und Ihr Leiden daran haben mich über Nacht nicht losgelassen und deshalb habe ich mich am nächsten Morgen nochmal gefragt und dann in den Fall so reingesteigert – was retrospektiv ein Fehler war, entschuldigen Sie das bitte, dass ich auf diese falschen Angaben kam.“

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Hellseher versucht sich gut darzustellen

Die Nachricht des Hellsehers wird aber noch absurder. Er schickt unser Redaktion außerdem noch mehrere Mail-Verläufe von anderen Vermisstenfällen, wo seine Hinweise geholfen haben sollen. Versucht zu überzeugen, dass er kein Scharlatan ist.

Seine Fehlgriffe entschuldigt er mit dieser Aussage: „Zudem bleibt mein Auge und mein Finger bei Karten auf bestimmten Stellen stehen, was sich retrospektiv als richtig und falsch herausgestellt hat.“

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Bereits 2013 soll Seher Michael S. schon gewusst haben, wo die vermisste Maddie McCann aus Großbritannien sei. Sie wäre heute 16 Jahre alt. In einer Schlucht in Portugal soll er die Leiche der damals Dreijährigen (verschwunden 2007) aufgespürt haben – Fehlanzeige.

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