Staatsanwalt vernimmt Sauerland und Schaller wegen Loveparade

Wegen der Loveparade-Katastrophe hat die Staatsanwaltschaft Duisburgs ehemaligen Oberbürgermeister Adolf Sauerland und den Lopavent-Geschäftsführer Rainer Schaller vernommen. Foto: dapd
Wegen der Loveparade-Katastrophe hat die Staatsanwaltschaft Duisburgs ehemaligen Oberbürgermeister Adolf Sauerland und den Lopavent-Geschäftsführer Rainer Schaller vernommen. Foto: dapd
Foto: AP/ddp images/AP
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat den abgewählten Oberbürgermeister Adolf Sauerland und den Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller wegen der Loveparade-Katastrophe vernommen. Oberstaatsanwalt Haferkamp bestätigte einen Medienbericht.

Duisburg. Bei den Ermittlungen zur Loveparade-Katastrophe in Duisburg hat die Staatsanwaltschaft den abgewählten Oberbürgermeister Adolf Sauerland und den Geschäftsführer des Veranstalters Lopavent, Rainer Schaller, vernommen. Oberstaatsanwalt Rolf Haferkamp bestätigte einen Bericht des „Focus“. Die Vernehmungen fanden am Mittwoch und Donnerstag statt.

Bei dem Gedränge im Zugangsbereich am 24. Juli 2010 waren 21 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 500 verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 17 Personen wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. Darunter sind Bedienstete der Stadt, Mitarbeiter des Veranstalters und ein Polizeibeamter. Schaller und Sauerland zählen nicht dazu. (dapd)