Loveparade-Mahnmal am Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg montiert

DerWesten
Das Mahnmal zur Loveparade-Katastrophe steht nun am Tunnel an der Karl-Lehr-Straße in Duisburg. Gebaut haben es die Thyssen-Krupp-Azubis. Foto: Kerstin Bögeholz
Das Mahnmal zur Loveparade-Katastrophe steht nun am Tunnel an der Karl-Lehr-Straße in Duisburg. Gebaut haben es die Thyssen-Krupp-Azubis. Foto: Kerstin Bögeholz
Foto: WAZ FotoPool
Seit Montag steht das zehn Tonnen schwere Loverparade-Mahnmal an der Ostseite des Karl-Lehr-Tunnels. Ein Schwerlaster brachte das Werk an seinen Platz. Am Sonntag wird es bei der Gedenkfeier für die 21 Toten offiziell an die Duisburger übergeben.

Duisburg. Über zehn Tonnen wiegt die Stahlkonstruktion des Loveparade-Mahnmals, die Montag an der Ostseite des Karl-Lehr-Tunnels montiert wurde. Das Loveparade-Mahnmal nach Entwürfen des Duisburger Künstlers Gerhard Losemann wurde in dreistündiger Arbeit zusammengeschweißt, Auszubildende von Thyssen-Krupp hatten die Konstruktion gefertigt, ein Schwerlaster brachte das Werk an seinen Standort.

Neben dem Datum 24. Juli 2010 stehen die Namen der 21 Verstorbenen. Ihrer wird am kommenden Sonntag um 12 Uhr mit einer Feier gedacht, bei der das Mahnmal an die Duisburger übergeben werden soll. Die Rede hält Duisburgs Alt-Oberbürgermeister Josef Krings (SPD).

Das Lehmbruck-Museum stellt vom 23. Juni bis 10. Juli die 44 künstlerischen Entwürfe für das Loveparade-Mahnmal aus. Gezeigt werden neben den Modellen auch die Mappen der Künstler, in denen sie ihre Gedanken zu der Katastrophe und zu ihrem Entwurf formulieren.