Duisburg

Loveparade-Katastrophe in Duisburg: Staatsanwaltschaft stimmt Prozess-Einstellung zu

Duisburg: Das Loveparade-Verfahren ist eingestellt.
Duisburg: Das Loveparade-Verfahren ist eingestellt.
Foto: imago images / Revierfoto

Duisburg. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat dem Vorschlag des Gerichts, das Loveparade-Verfahren einzustellen, zugestimmt. Das gab die Staatsanwaltschaft Duisburg am Freitagmittag bekannt.

Das Loveparade-Verfahren ist damit nicht eingestellt, die Staatsanwaltschaft Duisburg hat einer Einstellung zugestimmt.

In einer früheren Version dieses Artikels hatten wir irrtümlich geschrieben, dass Verfahren sei bereits eingestellt. Das ist nicht richtig. Den Fehler bedauern wir.

Loveparade-Katastrope in Duisburg: Staatsanwaltschaft stimmt Einstellung zu

Das Landgericht Duisburg hatte am 6. April 2020 vorgeschlagen, das Strafverfahren gegen die drei verbliebenen Angeklagten einzustellen. Am Freitag erklärte die Staatsanwaltschaft ihre Zustimmung. „Angesichts der schweren Folgen der Tragödie und des damit verbundenen Leids ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen“, heißt es in der Pressemitteilung.

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Es läuft noch eine Stellungnahmefrist für alle Prozessbeteiligten bis kommenden Montag. Danach werde das Gericht über das weitere Vorgehen entscheiden, sagte ein Gerichtssprecher. Es seien auch noch nicht alle Stellungnahmen eingegangen.

Bei der Loveparade im Juli 2010 starben in Duisburg 21 Menschen im Gedränge. Der Prozess gegen Beteiligte begann im Dezember 2017. Nach über 180 Verhandlungstagen könnte die Corona-Krise angesichts drohender Verjährung das Aus für den Prozess bedeuten. (mit dpa)

 
 

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