Loveparade-Demo zum Ruhr.2010-Finale geplant

Eine Frau demonstriert wenige Tage nach der Loveparade-Katastrophe gegen das Verhalten der beteiligten Firmen, Organisationen und Behörden. Foto: ddp
Eine Frau demonstriert wenige Tage nach der Loveparade-Katastrophe gegen das Verhalten der beteiligten Firmen, Organisationen und Behörden. Foto: ddp
Foto: ddp

Duisburg. Zwei Bürgerinitiativen wollen die Duisburger Abschlussveranstaltung der Kulturhauptstadt nutzen, um „Für Verantwortung und gegen das Vergessen“ nach der Loveparade-Katastrophe zu demonstrieren. Die Loveparade trug das Ruhr.2010-Logo.

Die Initiativen Never Forget und Duisburg21 rufen alle interessierten Bürger zur Teilnahme an der Demonstration „Für Verantwortung und gegen das Vergessen“ nach der Katatstrophe bei der Loveparade am 24. Juli in Duisburg auf.

Diese findet Samstag, 18. Dezember, von 16 bis 19 Uhr im Innenhafen statt (Philosophenweg/Ecke Stresemannstraße) und will das Verhalten von Funktionsträgern nach der Loveparade-Katastrophe anprangern. Anlass ist die parallel laufende Abschluss-Veranstaltung zum Kulturhauptstadt-Projekt Ruhr.2010 unter der A-59-Brücke am Museum Küppersmühle.

Immer noch keine Gedenkstätte

„Die Loveparade 2010 in Duisburg trug das Logo der Kulturhauptstadt. Auch fünf Monaten nach der Katastrophe gibt es keine Gedenkstätte, nicht mal eine Vereinbarung, ob/wo/wie diese errichtet werden soll. Und niemand hat die politische Verantwortung übernommen“, kritisieren die Demo-Veranstalter.

Ihr Appell: Die Loveparade ist keineswegs Vergangenheit und es wird keine Rückkehr zur Normalität geben, solange die entscheidenden Fragen offen sind. Nähere Infos unter: www.duisburg21.co.cc

 
 

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