Lösung für das umstrittene Atomlager in Duisburg in Sicht

Ein Blick auf das Firmengelände der GNS.
Ein Blick auf das Firmengelände der GNS.
Foto: Jürgen Metzendorf
Für das seit langem in der Kritik stehende Atommüll-Lager der GNS in Duisburg zeichnet sich eine Lösung ab: Die Betreiber des bei Atomgegnern und Anwohnern umstrittenen Atomlagers haben bekannt gegeben, wann sie mit dem Rückbau der Anlage beginnen wollen. Spätestens 2025 soll die Anlage geschlossen sein.

Duisburg. Für das von Atomgegnern und Anwohnern seit langem kritisierte Atomlager der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) in Wanheim zeichnet sich eine Lösung ab, dass die Anlage ab 2022 zurückgebaut und geschlossen wird.

„Die GNS hat signalisiert, dass sie den Vertrag für den Betrieb der Anlage in Duisburg nicht über das Jahr 2025 hinaus verlängern will. Wir sind optimistisch, dass der drei Jahre dauernde Rückbau der Anlage spätestens 2022 beginnen wird“, erklärt Hans Christian Markert, Sprecher für Anti-Atompolitik der Grünen-Fraktion im Landtag, nach einer zweiten Gesprächsrunde mit der Geschäftsführung von GNS.

"GNS hat Wort gehalten"

Markert, der mit der Duisburger BUND-Sprecherin Kerstin Ciesla an dem Gespräch teilnahm, erklärt: „Das sind gute Nachrichten aus diesen sehr konstruktiv verlaufenden Gesprächen. Die Geschäftsleitung der GNS hat Wort gehalten mit ihrer im April angekündigten Transparenzoffensive.“

Rot-Grün hatte im NRW-Koalitionsvertrag eine Verlegung der Anlage außerhalb dicht besiedelter Gebiet in Aussicht gestellt wird. Die Gespräche darüber werden im Frühjahr 2014 fortgesetzt.