Lifesaver-Brunnen in Duisburg ist in den Top Ten der schlechtesten Kunstwerke

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Auf Platz vier der schlechtesten Kunstwerke: das inoffizielle Wahrzeichen der Duisburger Innenstadt, der „Lifesaver“. Foto: Stephan Eickershoff
Auf Platz vier der schlechtesten Kunstwerke: das inoffizielle Wahrzeichen der Duisburger Innenstadt, der „Lifesaver“. Foto: Stephan Eickershoff
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg. Kunst ist Geschmackssache. Redakteure und Mitglieder der Reise-Website VirtualTourist.com haben ihre Meinung über die weltweit schlechtesten Kunstwerke im öffentlichen Raum in eine Top Ten gepackt.

Die Agentur Reuters jagte die Liste Freitag um die Welt: Auf Platz vier findet sich das inoffizielle Wahrzeichen der Duisburger Innenstadt, der „Lifesaver“ von Niki de Saint Phalle. Leuchtend („bright“) sei noch das freundlichste Wort, mit dem Kritiker die bunte, schwer ergründbare und frenetische Skulptur beschreiben würden, heißt es.

Lifesaver in guter Gesellschaft

Doch keine Sorge, der Lifesaver findet sich in guter Gesellschaft: Auf Platz eines steht die acht Meter hohe „Forever Marylin“ in Chicago. Kritiker entzürnt, dass sich der riesigen Monroe-Nachbildung in berühmter Filmpose so ungeniert unter den hochgewehten Rock schauen lässt. Der Lifesaver und das an eine riesige Schraube erinnernde Winkler Prins-Denkmal in Amsterdam sind die einzigen Werke auf der Liste, die nicht in den USA stehen. MT Serien Duisburg WAZ Serienseite