Liebe Leserinnen, liebe Leser

Blicken wir ein kleines bisschen in die Seele des Hombergers und Rheinhausers. Was ist er eigentlich, Duisburger, womöglich Moerser? Wahrscheinlich beides nicht, der Rheinhauser ist je nach Ortsteil Friemersheimer, Bergheimer oder Hochemmericher. Der Homberger firmiert als Hochheider, Haesener oder Alt-Homberger.

Aber Duisburg? 40 Jahre nach der kommunalen Neugliederung tut sich so mancher schwer damit, zu denen von der anderen Rheinseite zu gehören. Man ist halt so etwas wie das niederrheinische Duisburg, tendiert womöglich eher zu Moers oder Krefeld, wäre am liebsten aber eigenständig. So hat man sich vieles Eigenständige bewahrt, etwa das reichhaltige Kulturprogramm in der Glückauf- und der Rheinhausen-Halle.

Von solchen Eigenständigkeiten, durchaus auch von etwas eigenen Menschen, handelt unsere Leseprobe, die Sie gerade in den Händen halten. Die Redaktion wendet sich auf zwölf Seiten besonders an die Menschen in den beiden Bezirken, die unsere Tageszeitung nicht täglich lesen. Wir machen Appetit auf den Duisburger Westen, berichten etwa über den Rheinhauser Markt, der erst kürzlich zum schönsten Wochenmarkt in Nordrhein-Westfalen gekürt wurde.

Wir stellen zudem Menschen wie Abdullah Altun vor, die hier zu Hause sind und sich genau hier im Duisburger Westen für ihre Mitmenschen engagieren. Kunst, Kultur und auch ein Blick in die Zukunft dürfen bei der Betrachtung von Rheinhausen, Homberg und auch Baerl aber selbstverständlich auch nicht fehlen...

Viel Spaß beim Lesen!

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