Landesarchiv-Ausschuss rückt ein zweites Mal an

Stefan Endell
Anfang Mai besuchten Mitglieder des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses die Baustelle des neuen NRW-Landesarchivs im Innenhafen Duisburg.
Anfang Mai besuchten Mitglieder des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses die Baustelle des neuen NRW-Landesarchivs im Innenhafen Duisburg.
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg. Die 12 Mitglieder des im März neu berufenen Parlamentarischen Untersuchungsausschusses des Landtages NRW, der unter anderem die Hintergründe um die eklatante Kostenexplosion des Baus des neuen Landesarchives in Duisburg aufklären will, kommen noch einmal zur Inspektion des Gebäudes an den Innenhafen.

Denn: Bei einem ersten Besichtigungs-Versuch im Mai kam es zum Eklat. Den Politikern wurde von jenem landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, der im Brennpunkt der Ermittlungen steht, der Zugang nur unter Auflagen erlaubt. Die Politiker lehnten ab und blieben damals vor der Türe.

Jetzt scheinen die Unstimmigkeiten zwischen der Landesverwaltung und den kontrollierenden Abgeordneten geklärt. Am Montag hat der Ausschuss mit dem 15. Juli einen neuen Inspektionstermin im Skandalbau festgesetzt. Beim Eklat im Mai zeigten sich die Duisburger Ausschuss-Mitglieder Frank Börner und Sarah Philipp bestürzt über das Vorgehen des BLB.