Kreissynode bestätigt Superintendent im Amt

Im Gemeindesaal der Jesus Christus Kirche in Duisburg - Buchholz fand die 17. ordentliche Tagung der Kreisynode Duisburg statt. Dabei ist Superintendent Pfarrer Armin Schneider in seinem Amt wiedergewählt worden. Im Foto v.l: neuer Assessor Pfarrer Stephan Blank , Superintendent Pfarrer Armin Schneider und die neue Skriba Pfarrerin Ute Sawatzki
Im Gemeindesaal der Jesus Christus Kirche in Duisburg - Buchholz fand die 17. ordentliche Tagung der Kreisynode Duisburg statt. Dabei ist Superintendent Pfarrer Armin Schneider in seinem Amt wiedergewählt worden. Im Foto v.l: neuer Assessor Pfarrer Stephan Blank , Superintendent Pfarrer Armin Schneider und die neue Skriba Pfarrerin Ute Sawatzki
Foto: WAZFotoPool
Auf der Herbsttagung der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Dusiburg wurde Armin Schneider für weitere acht Jahre zum Superintendenten gewählt.

Duisburg. Pfarrer Armin Schneider stellte sich am Samstag auf der Herbsttagung der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg im Gemeindehaus in Buchholz erneut zur Wahl um das Amt des Superintendenten. Schneider (57) war 2004 zum leitenden Geistlichen des aus zwei Vorgängerkreisen zusammengelegten Kirchenkreises in Duisburg gewählt worden. Nach achtjähriger Amtszeit stand der Krankenhausseelsorger vom Johanniterklinikum in Fahrn und vom St. Johannes Hospital in Hamborn ohne Gegenkandidaten zur Wiederwahl. Die Kreissynode, die aus den Pfarrern und gewählten Presbytern der Duisburger Gemeinden und berufenen Mitgliedern besteht, bestätigte Schneider bei 98 Stimmberechtigten mit 90 Stimmen bei sechs Gegenstimmen und zwei Enthaltungen für weitere acht Jahre in seinem Amt.

„Ich bin sehr froh über den großen Rückhalt durch die Synodalen“, sagte Superintendent Schneider, der das gute Ergebnis vor allem als Mannschaftsleistung sah: „Das ist ja das Besondere an der Verfassung der evangelischen Kirche, dass sich die Verantwortung auf viele Schultern verteilt und nicht einer alles können und entscheiden muss.“

Die Stellvertreter Schneiders

Zu seinem ersten Stellvertreter wurde Pfarrer Stephan Blank (49) von der Gemeinde Alt-Duisburg in das Amt des Assessors gewählt. Blank, der seinen Pfarrdienst an der Salvatorkirche versieht, setzte sich mit 60 zu 35 Stimmen gegen Pfarrer Rainer Kaspers von der Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd durch. Blank hatte dem Kreissynodalvorstand(KSV) schon seit 2004 als Skriba (Schriftführer) angehört.

Zur neuen Skriba und damit zur zweiten Stellvertreterin des Superintendenten wählte die Kreissynode mit 64 Ja-Stimmen die Pfarrerin Ute Sawatzki (50) von der Trinitatis-Gemeinde in Wedau. Sawatzki, die sich die Wedauer Pfarrstelle mit ihrem Mann teilt, steht hinter dem Synoden-Beschluss, mehr Frauen für Aufgaben in der Kirchenleitung zu gewinnen. „Ich finde den Beschluss gut, dann muss ich mich auch zur Wahl stellen“, sagte sie.

Ein Thema, mit dem sich die Kirchenleitung in den nächsten Jahren auseinandersetzen muss, ist die drohende Überalterung der Duisburger Pfarrerschaft. Reiner Kaspers brachte es auf den Punkt: „Ich bin mit 43 Jahren der jüngste Pfarrer im Kirchenkreis, hinter mir fehlt eine ganze Generation von Theologen.“

 
 

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