Kostenlose Beratung für Loveparade-Opfer

21 Menschen verloren in Folge der Massenpanik ihr Leben. Viele Besucher,  Retter und Hinterbliebene leiden nach wie vor unter den Erlebnissen bei der Loveparade in Duisburg. Foto: Peter Malzbender / WAZ FotoPool
21 Menschen verloren in Folge der Massenpanik ihr Leben. Viele Besucher, Retter und Hinterbliebene leiden nach wie vor unter den Erlebnissen bei der Loveparade in Duisburg. Foto: Peter Malzbender / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg/Düsseldorf. Wenn das Trauma nachwirkt: NRW-Gesundheitsministerium und Evangelische Kirche bieten ab sofort im Internet und am Telefon kostenlose Beratung für Opfer der Loveparade-Katastrophe an. An sechs Tagen die Woche sind Fachleute zu erreichen.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium und die Evangelische Kirche im Rheinland haben am Montag eine Beratungshotline für Menschen eingerichtet, die seelisch unter den Folgen der Katastrophe bei der Loveparade vom 24. Juli leiden. Unter der kostenlosen Nummer 0800 - 24 72 010 stehen ab sofort von montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr in Seelsorge und Psychologie-erfahrene Fachleute als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bei vielen Augenzeugen und Ersthelfern des Unglücks mit 21 Toten und über 500 Verletzten seien die anfangs heftigen Gefühlsreaktionen abgeklungen, hieß es. Andere spürten jetzt immer deutlicher, dass sie einen höheren Grad an Unterstützung und Beratung benötigten. Deshalb sei zusätzlich zur Beratungshotline noch eine Internetseite eingerichtet worden. Unter hilfe-loveparade.de gibt es laut Ministerium neben aktuellen Informationen auch die Möglichkeit für Betroffene, sich anonym per E-Mail beraten zu lassen. (dapd)

 
 

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