Kontroverse Diskussion rund um die Platanen

Zu: Platanen können nur unter Polizeischutz gefällt werden

Eine kontroverse Diskussion zu diesem Thema ist auch auf waz.de/duisburg entbrannt. Ein User sagt: „Von demokratischer und bürgernaher Politik in Duisburg keine Spur.

Lediglich zwei Bäume durften wegen Nistplatz nicht gefällt werden, Inwieweit jetzt durch die Fällaktion das weitere Brutgeschäft erhalten bleibt, ist sogar fragwürdig. Eigentlich ging es doch nur darum, das laufende Bürgerbegehren auszuhebeln, welches vielversprechend begonnen wurde.“

Ein anderer Leser findet, dass der OB nun sein wahres Gesicht gezeigt habe: „Es werden nicht nur die Bäume unnötigerweise gefällt, es wird auch die Demokratie von den Stadtverantwortlichen mit Füßen getreten, und das ist in meinen Augen Amtsmissbrauch und das darf nicht ohne Folgen bleiben für den OB und Mit-Verantwortliche.“

Es gibt hingegen auch einige, die Baumfällaktion begrüßen. Ein User sagt etwa: „Den meisten Duisburgern ist es sicherlich wichtiger, dass hier endlich mehr investiert wird, neue Arbeitsplätze entstehen und im Rathaus eine zukunftsorientierte Politik verfolgt wird. Nörgler, Miesmacher und Pessimisten gibt es immer wieder, aber diese Herrschaften sind nur eine kleine Minderheit.“ Es sei gut, dass die Stadt sich endlich einmal durchgesetzt habe. Sie müsse darauf achten, dass angekündigte Vorhaben auch tatsächlich realisiert werden.

Und ein anderer Leser, der sich als Naturliebhaber bezeichnet, hat den Eindruck, „dass es den vor Ort versammelten „unerschütterlichen Aktivisten schon gar nicht mehr allein um die paar alten Platanen vor dem Bahnhof“ gehe, sondern eher um ein Kräftemessen, „wie weit man seine ideologischen Interessen gegenüber der Stadt durchsetzen kann“.

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