Kongress sucht Antworten auf Loveparade-Trägodie in Duisburg

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Duisburg. Abseits der juristischen Aufklärung der Loveparade-Tragödie will der Duisburger Verein Massenpanik Selbsthilfe nach Antworten suchen. Um die Aufklärung voranzutreiben, organisieren Jürgen Hagemann und Lothar Evers einen Kongress.

Es soll keine Expertentagung, kein Tribunal oder Manifestation werden, sondern ein Runder Tisch, wenn sich in einer Woche am 5. Februar Menschen treffen, die nach Antworten nach der Loveparade-Tragödie suchen. Initiiert wurde das Treffen im Veranstaltungszentrum „Kleiner Prinz“ von Jürgen Hagemann, Vorsitzender des Vereins Massenpanik Selbsthilfe, und Lothar Evers, Journalist von DocuNews (Köln). Gesprochen wird über die Planungsphase der Loveparade, den Geschehnissen am Tag selbst und über die Perspektiven und die Situation der Opfer.

Eingeladen wurden dazu als Experten und Gesprächspartner u.a. Gerhart R. Baum (Innenminister a.D. und Opferanwalt) und die Traumatherapeutin Sybille Jatzko sowie der Ombudsmann für die Loveparade, Wolfgang Riotte.

Vertreter der Stadt und des Veranstalters Lopavent haben ihre Teilnahme abgesagt. Wie die beiden Veranstalter erklärten, werden Aufzeichnungen von anonym gehaltenen Interviews gezeigt. Den Veranstaltern gehe es aber nicht um eine juristische Aufarbeitung: „Wir wollen wissen, was - jenseits des Strafrechts - schief gelaufen ist“, so Lothar Evers. Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr. Anmeldung unter: www. massenpanik-selbsthilfe.de

 
 

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