Königsgalerie in Duisburg will die Besuchermarke von einer Million knacken

Die Königsgalerie ist Duisburgs jüngstes Einkaufszentrum.
Die Königsgalerie ist Duisburgs jüngstes Einkaufszentrum.
Foto: WAZ FotoPool
Seit die Königsgalerie vor drei Monaten öffnete, haben nahezu eine Million Besucher das Einkaufszentrum besucht. Die Einkaufsgalerie hat sich gemacht, findet Centermanager Andreas Theurich – auch wenn noch immer 19 Ladenlokale leerstehen.

Duisburg.. Die Königsgalerie will am Donnerstag die Grenze von einer Million Besuchern knacken. Das jüngste Duisburger Einkaufszentrum, das vor drei Monaten an den Start im Wettbewerb um die Gunst der Kunden ging, hat sich gemacht. Findet zumindest Centermanager Andreas Theurich. Die Million sei auch nicht aus der Luft gegriffen, versichert Theurich: „Wir haben Kunden-Zählanlagen an den Eingängen.“

Kritik am hohen Leerstand kontert der Centermanager mit der Gesamtkonzeption: „Ein Einkaufszentrum kann man schnell voll kriegen. Aber wir wollen vor allem Läden, die hier in Duisburg noch nicht angesiedelt sind.“ Das hatte auch Axel Funke als Projektentwickler im Vorfeld immer betont. Doch eingehalten wurde der Vorsatz bei dem bisherigen Geschäftsbesatz nur bedingt.

19 Geschäfte stehen noch frei

H & M, Tamaris, die Drogeriekette dm, die Stadtparfümerie Pieper, Pandorra, Sport Vosswinkel sowie die augenscheinlich unvermeidbaren Mobilfunkanbieter gab es auch schon vor der Eröffnung der Königsgalerie in der Innenstadt. Und seit der Eröffnung des Einkaufszentrums hat sich nicht viel getan. 31 Geschäfte sind vermietet, 19 stehen noch frei. Wobei die 19 nicht in Stein gemeißelt ist. Denn die Größe der einzelnen Verkaufsfläche lässt sich den Wünschen der potenziellen Mieter anpassen.

Für Centermanager Andreas Theurich kein Grund zur Sorge: „Wir wollen uns von unseren Mitbewerbern abheben und Firmen implementieren, die es in der Innenstadt nicht gibt. Das sind Prozesse, die dauern.“ Auf eine Zeitangabe bis zur Vollvermietung will sich Theurich nicht einlassen, verspricht aber für die nächste Zeit einen Schub nach vorn. Zumindest am Haupteingang am Kuhtor kündigt sich die spanische Modekette Mango für Anfang März an. Auf der gegenüberliegenden Seite steht das große Ladenlokal noch leer. Dass sich hier demnächst der neue Lieblingsbäcker etablieren will, wie es die Schaufenster-Beschriftung nahe legt, basiert nicht auf Fakten. Ebenso wenig wie das im ersten Geschoss angekündigte Schuhgeschäft. Es sind einfach nur Schriftzüge auf Papier. Und das ist bekanntlich geduldig.

 
 

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