Kirchenglocken läuten am Loveparade-Jahrestag in Duisburg

Die Gedenkfeier zum Jahrestag der Loveparade-Katastrophe findet am 24. Juli in der MSV-Arena statt. Im Bild die Trauerfeier vor einem Jahr. Foto: Joachim Kleine-Büning
Die Gedenkfeier zum Jahrestag der Loveparade-Katastrophe findet am 24. Juli in der MSV-Arena statt. Im Bild die Trauerfeier vor einem Jahr. Foto: Joachim Kleine-Büning
Foto: WAZ Fotopool
Erste Details zur Gedenkfeier der Loveparade-Katastrophe am 24. Juli sind nun bekannt geworden. So sollen die Glocken aller Duisburger Kirchen läuten. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird da sein, doch eine Ansprache hält ein Rettungssanitäter.

Duisburg. Anlässlich der Gedenkfeier für die Opfer der Loveparade-Katastrophe werden am 24. Juli die Glocken aller Kirchen in Duisburg läuten. Nachdem nunmehr feststeht, dass die Gedenkfeier wie geplant in der MSV-Arena stattfinden kann, wurden am Mittwoch erste Details der Planungen bekannt, die von der Landesregierung übernommen wurde. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird auf jeden Fall dabei sein, jedoch keine Rede halten.

Die Begrüßung um 15 Uhr wird Petra Bosse-Huber, Vize-Präses der Evangelischen Landeskirche übernehmen. Von katholischer Seite wird Weihbischof Franz Grave an der Gedenkfeier teilnehmen. Ein Rettungssanitäter, der bei der Loveparade-Katastrophe im Einsatz war, wird eine Ansprache halten. In Gedenken an die 21 Todesopfer wird es eine Schweigeminute geben.

Offener Rahmen für die schweren Stunden

Thomas Breustedt, Sprecher der Landesregierung: „Die Angehörigen der Opfer haben die Landesregierung gebeten, den Ablauf der Gedenkveranstaltung zu koordinieren. Es ist der Landesregierung wichtig, einen offenen und transparenten Rahmen für diese schweren Stunden anzubieten.“

Nach der Gedenkveranstaltung im Stadion soll es für die Verletzten und die Angehörigen der Toten Gelegenheit geben, die Unglücksstelle im dann gesperrten Tunnel allein zu besuchen.

 
 

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