Karin Dauenheimer malt „aus Leibeskräften“

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Wie Karin Dauenheimer arbeitet, konnten zuletzt die Besucher des Platzhirsch-Festivals erleben: Die 1941 in Sachsen geborene Künstlerin, die seit 2000 in Duisburg lebt, begreift Malen als Aktion. „Aus Leibeskräften“, wie sie sagt – und denkt dabei als Märchenerzählerin, die sie auch ist, an die „Bremer Stadtmusikanten“. Da antwortet der alte Hahn dem alten Esel, er krähe aus Leibeskräften so lange er noch kann.

Das Spektrum von Karin Dauenheimers Malerei zeigt die Ausstellung „Aus Leibeskräften – Malen als Aktion“, die am Donnerstag, 11. September, um 19 Uhr im Kunstverein am Weidenweg 10 eröffnet wird. Am Freitag, 26. September, spielt Cellist Daniel Brandl, zu dessen Musik Dauenheimer beim „Actionpainting“ vor Publikum malt.

Die Farben wählt die Malerin spontan, die Schwünge kommen aus dem Bauch. „Spontaneität, Kommunikation und Entschlossenheit sind die Mittel.“ Neben den kontrolliert-meditativen Bildern beeindrucken die Aktionsbilder durch Frische und Lockerheit, die in ihren schönsten Momenten und Farbklängen an japanische Kalligraphie erinnern.