Duisburg

Im Video! Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link erklärt: OB-Wahl wird vorverlegt

  • Die OB-Wahl in Duisburg wird schon auf dieses Jahr vorverlegt
  • OB Sören Link (SPD) tritt wieder an - muss aber vorher zurücktreten
  • Im Video siehst du sein ganzes Statement

Duisburg. Heute Mittag hat Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) ein persönliches Statement abgegeben.

Inhalt: Link will die Oberbürgermeisterwahl in Duisburg auf den 24. September 2017 vorverlegen. Damit fällt sie mit der Bundestagswahl zusammen. Die Bezirksregierung sei einverstanden, so Link.

Für diese Entscheidung gibt es zwei Gründe. Zum einen würde Duisburg 500.000 Euro sparen.

Das wären die Kosten für eine Extra-Wahl im kommenden Jahr.

„Das ist eine Menge Geld für eine Stadt wie Duisburg. Geld, das wir an anderer Stelle sinnvoller investieren könnten. In Kitas, Schulen, Sportplätzen, auf Duisburgs Straßen und Plätzen – eben für die Menschen unserer Stadt“, sagte Link.

Ursprünglich hätte die OB-Wahl erst 2018 angestanden.

Mehr Menschen gehen zur Bundestagswahl an die Wahlurne

Gleichzeitig will Link eine höhere Wahlbeteiligung. Durch die gleichzeitige Bundestagswahl wäre dies wahrscheinlich gegeben, sagt er: „Die Zusammenlegung von Bundestags- und OB-Wahl bietet die realistische Chance für eine signifikant höhere Wahlbeteiligung – und damit auch ein deutliches Mehr an Bürgermitwirkung.“

Bei Bundestagswahlen würden deutlich mehr Menschen mobilisiert. In Duisburg hätten bei der Wahl zum Bundestag 2013 mehr Bürger abgestimmt als noch in 2009.

„Bei einer Harmonisierung der Wahltermine ist also realistisch davon auszugehen, dass mehr Duisburgerinnen und Duisburger an die Wahlurne gehen. Ich denke, dass dieses Argument für alle demokratischen Kräfte in unserer Stadt zählt“, so Link.

Tritt link zurück, verfallen seine Pensionsansprüche

Link muss zurücktreten, um sich schon am Tag der Bundestagswahl wieder zur Wahl als OB in Duisburg zu stellen. Damit geht er ein Risiko ein, denn seine Pensionsansprüche würden verfallen.

Der SPD-Politiker ist seit 2012 Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. Er wurde Nachfolger von Adolf Sauerland (CDU), der durch einen Bürgerentscheid in Folge des Loveparade-Unglücks sein Amt hatte abgeben müssen.

Zuvor war Sören Link von 2005 bis 2012 Mitglied des Düsseldorfer Landtages. Sein Arbeitsschwerpunkt lag in der Bildungspolitik.

 
 

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