Im Erzählcafé werden persönliche Geschichten lebendig

Das Erzählcafé öffnet wieder an vier Sonntagen von Februar bis Mai im Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz. Die Reihe, die in der Mercatorwerkstatt mit dem Untertitel „Lebendige Geschichte(n)“ läuft, will die traditionelle Erzählkultur beleben, Gespräche zwischen Jung und Alt, Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit anderen persönlichen Lebenserfahrungen anregen. Biografische Geschichten machen so auch Stadtgeschichte lebendig.

Zeitzeugen berichten am Sonntag, 17. Februar, um 15 Uhr beim Vortrag „Seifenkistenrennen – damals und heute“ von den großen Wettkämpfen am Uhlenhorst und vom Bau einer Seifenkiste, den Rennregeln und der Entwicklung des Sports. Zum Internationalen Frauentag am Sonntag, 10. März, um 15 Uhr erzählt die Märchenerzählerin Katharina Randel vom Theater Blaues Wunder aus Dresden unter dem Titel „Frauenmärchen – Von Hexen und anderen weisen Frauen“ spannende Geschichten von starken Frauen.

Das Programm wendet sich mit einem Kabarettnachmittag am Sonntag, 7. April, um 15 Uhr den Erlebnissen „Eine® Französin im Ruhrgebiet“ zu. Marie-Christine Schwitzgöbel spiegelt lustig und nachdenklich ihre Erlebnisse und Begegnungen als Südfranzösin im Ruhrgebiet. Zum Abschluss des ersten Halbjahres werden am Sonntag, 5. Mai, um 15 Uhr die „Türkischen Autoren in Duisburg“ Mevlüt Asar, Raci Helvali und Gülsen Akbulut des Duisburger Literaturcafés Fakir Baykurt ihre deutschsprachigen, manchmal auch türkischen, Kurzgeschichten und Gedichte zum Leben in der neuen und alten Heimat lesen.

Eintritt jeweils 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro.