Hotel "Rheingarten" bietet Doppelzimmer mit Rheinblick

Im Restaurant Rheingarten am Homberger Ufer: Geschäftsführerin Ursula Sorrentino und Hoteldirektor Nelson Gomez.  Fotos: Tanja Pickartz / WAZ FotoPool
Im Restaurant Rheingarten am Homberger Ufer: Geschäftsführerin Ursula Sorrentino und Hoteldirektor Nelson Gomez. Fotos: Tanja Pickartz / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool
Das Hotel "Rheingarten" am Homberger Ufer wurde mitm hohem Aufwand komplett auf modernsten Stand gebracht und bietet ein Restaurant mit Anspruch.

Duisburg.. Der Ausblick ist konkurrenzlos sensationell und kostet keinen Aufpreis: Mit 27 komplett renovierten Zimmer startet das Hotel „Rheingarten“ in Homberg in der Top-Liga der Duisburger Hotellerie.

Äußerlich ist das Hochhaus im 60er-/70er-Jahre-Stil unverändert geblieben, aber im Inneren der unteren Etagen wurde mehr gearbeitet als ursprünglich geplant: „Wir haben innerlich abgerissen und neu aufgebaut“, blickt Hoteldirektor Nelson Gomez zurück. Die kalkulierte Investitionssumme von 500 000 Euro sei „deutlich“ überschritten worden.

Das Ergebnis kann sich allerdings auch sehen lassen. Das Restaurant im Erdgeschoss bildet den eleganten Rahmen für die Erzeugnisse des Küchen-Teams, das den klaren Anspruch erkennen lässt, nicht unter „ferner kochten“ rangieren zu wollen.

Wiener Schnitzel aus der Kalbsoberschale mit Preiselbeeren und Lyoner Kartoffel, Rumpsteak bei Niedertemperatur gegart an Tomaten-Rucola-Confit mit hausgemachte Pommes frites oder Kalbsbacke auf Kartoffelstampf mit lauwarmen Rosenkohlsalat zeichnen eine Karte aus, die in kurzen Abständen immer wieder Neuerungen aufweisen soll. Zum Restaurant gehört eine großzügige Terrasse am Rhein mit unverbaubarem Blick auf die Ruhrmündung, auf Rheinorange und Ruhrorter Rheinfront.

Dorthin blicken auch die Hotelgäste aus fast allen der 27 Zimmer auf drei Etage. Ab 96 Euro ist für die Übernachtung zu zahlen, Frühstück, Parkplatz und Internet inklusive. Ein Tagungsraum ist auch vorhanden. Business-Kunden sowie Besucher von Messen und Tagungen hat Gomez als Kunden im Blick. Sein Anspruch: „Wir wollen dem Gast mehr bieten, als er eigentlich erwartet.“

Seit vier Wochen läuft der Hotelbetrieb bereits, am Wochenende wurde die offizielle Eröffnung des Vier-Sterne-Hauses gefeiert. 14 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Gäste, vier Auszubildende sollen noch dazu kommen. Die Rezeption ist rund um die Uhr geöffnet, das Restaurant an sieben Tagen der Woche und auch mittags. Für Transfers zum Flughafen oder zu den Messestandorten Essen und Düsseldorf gibt es eine Kooperation mit einem Limousinen-Service.

Gomez macht keinen Hehl daraus, dass er im wahrsten Sinne des Wortes ganz gerne über sich hinauswachsen würde. Denn das ganze Haus mit seinen 16 Etagen gehört dem Eigentümer des Hotels „Rheingarten“, und im Falle eines Erfolges mit Hotellerie und Restaurant könnte das Gastgewerbe Etage um Etage ausgebaut werden.

 
 

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