Hochbegabte unter sich

Hochbegabte haben es im Alltag oft schwer, sie fallen auf, weil sie „irgendwie anders“ sind. „Und doch steht die Hochbegabung niemandem auf die Stirn geschrieben“ erklärt Robert Klose. Bei ihm ist die Hochbegabung zufällig festgestellt worden, denn eigentlich nahm der Redakteur aus Marl lediglich aus Recherchezwecken an dem Test teil. Wer hochbegabt ist, also einen IQ von über 130 nachweisen kann, darf dem internationalen Verein für Hochbegabte beitreten, genannt Mensa. Weltweit sind rund zwei Prozent hochbegabt, die meisten wissen davon jedoch nichts.

Der Verein bietet den Hochbegabten eine Plattform, um sich auszutauschen, hat sich aber auch die Erforschung und Förderung der menschlichen Intelligenz zum Ziel gemacht.

Gegründet wurde der Verein 1946 in Oxford, um zukünftig alle Hochbegabten „an einen Tisch zu holen“, daher auch die Namensgebung „Mensa“, lateinisch für Tisch.

Um die Intelligenz zu testen, veranstaltet Mensa regelmäßig Intelligenztest, auch in Duisburg wurden diese am letzten Samstag angeboten. Durchgeführt werden sie in Gruppensituationen, teilnehmen kann jeder ab 14 mit sehr guten Deutschkenntnissen. Getestet werden verschiedene Bereiche, beispielsweise logisches Denken oder räumliches Vorstellungsvermögen. Es wird jedoch nur die sogenannte fluide Intelligenz getestet, sie ist angeboren und bezeichnet die Fähigkeit, sich in unbekannten Systemen zurecht zu finden. Der sogenannte EQ, die Emotionale Intelligenz und Wissen, welches man sich im Laufe seines Lebens aneignet, werden bei den Tests außen vor gelassen.

 
 

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