Hobby-Fotografen treffen sich zum Insta-Walk im Duisburger Innenhafen

Gruppen-Selfie am Innenhafen: Via Facebook hatten sich die Hobby-Fotografen verabredet.
Gruppen-Selfie am Innenhafen: Via Facebook hatten sich die Hobby-Fotografen verabredet.
Foto: Fabian Strauch
Motivsuche führt in den Duisburger #Innenhafen. Die Bilder werden später auf Instagram veröffentlicht. Teilnehmer kommen aus ganz NRW nach Duisburg.

Duisburg.. Eigentlich heißt sie Sandra Rothfuß. Im Sozialen Netzwerk Instagram nennt sich die Hobbyfotografin aber „salufi“ und postet Bilder aus ihrem Leben. Sandra Rothfuß macht gerne Fotos von der Natur. Am Wochenende entdeckt sie die Umgebung auf etwas andere Art. Sie nimmt teil an einem sogenannten „Insta-Walk“ im Innenhafen.

Der Essener Lars Hahn hat den Rundgang fürs digitale Fotoalbum organisiert und die Leute über Facebook eingeladen: „Wir entdecken zusammen den Innenhafen, machen Fotos und posten die dann später unter einem gemeinsamen Hashtag.“ Durch so genannte Hashtags, können die User dem Foto eine Kategorie zuordnen. Mit „#Duisburg“ kann der Benutzer klar machen, dass er sein Foto in Duisburg gemacht hat. Gibt jemand anderes dann den Stadtnamen in der Suchfunktion ein, erscheint eben dieses Bild.

Bei einer Vorstellungsrunde nennen alle ihren richtigen und ihren virtuellen Instagram-Namen. Mit dabei ist auch Michael Schrieber aus Leverkusen, besser bekannt als killerhase1968: „Es macht Spaß neue Leute kennenzulernen, die gerne fotografieren.“ Gemeinsam ziehen die Hobby-Fotografen mit ihren Smartphones und Kameras los. Schnell sind sie überall verstreut. Jeden fasziniert ein anderes Motiv.

Hund Oskar hat sein eigenes Instagram-Profil

Der Star ist aber Oskar, der Hund von Sandra Rothfuß. Der hat übrigens auch seinen eigenen Account als „oskar_on_tour“. Da gibt’s vor allem Selfies von dem kleinen Terrier und Videos, die er mit einer kleinen Kamera auf dem Rücken aus seiner Sicht gedreht hat. Beim Insta-Walk ist jeder Fotograf und Model. Sandra Rothfuß und Janine Gwinner aus Solingen stellen sich mit roten Regenschirmen vor eine weiße Wand.

Acht Kameras sind auf die beiden gerichtet. „Drei, Zwei, Eins, Springen!“, kommt das Kommando. Die beiden hüpfen hoch. Das Blitzlichtgewitter geht los. „Noch einmal, ich hab’ vergessen zu drücken“, wendet ein Hobby-Fotograf ein. Die beiden tun ihm den Gefallen. Die Teilnehmer zeigen sich gegenseitig die Fotos, angesichts mancher misslungenen Aufnahme folgt schallendes Gelächter. „Veröffentlichst du das später? Vergiss den Hashtag nicht!“, erinnert Sandra Rothfuß. Unter dem gemeinsamen Hashtag „#IWRuhr1215“ können die Teilnehmer die Fotos später alle wiederfinden.

Nach gut zwei Stunden ist die Gruppe durchgefroren. Die User lassen den Tag in einem Restaurant ausklingen. Sie tauschen ihre Kontaktdaten aus und planen gemeinsam schon den nächsten Insta-Walk in neuer Kulisse.

 
 

EURE FAVORITEN