Gutes Zeugnis und ein Monat „Übernachtungsverbot“

Schon wieder ist ein weiterer Monat im Paradies vergangen. Die Zeit, so scheint es mir, vergeht immer schneller. Ich hab jetzt schon die Hälfte meines Auslandsjahres erreicht und ich bereue nichts, absolut nichts. Ich bin weiterhin der Meinung, dass das die beste Entscheidung meines Lebens war und empfehle jedem, der bereit für ein Abenteuer ist, ein Auslandsjahr zu machen.

Vor kurzem habe ich die Report Card bekommen: Es war mein erstes amerikanisches Zeugnis und mein erstes Zeugnis einer IB Schule. Ich bin mehr als zufrieden mit meinen Noten und bin trotz der englischen Sprache der beste Junge aus meiner ganzen Stufe.

Die beste Note, die man beim Ib, bzw. MYP 5 bekommen kann, ist eine 7. Ich hab überall Siebenen bekommen und eine Sechs in U.S.-Geschichte. Seitdem ich hier bin, geht mein Leben nur noch bergauf, ich genieße jeden einzelnen Moment. Mit dem Zeugnis hätte ich vermutlich sogar Chancen, nach meinem IB-Abschluss die amerikanischen Top-Universitäten zu besuchen zu dürfen.

Aber nicht nur akademisch läuft alles super. Meine kleine, selbst gegründete Firma „ Beastmode (on) 5k training plans“, über die ich Lauf-Trainingspläne anbiete, hat viel positive Resonanz bekommen. Vor kurzem habe ich mein erstes selbstdesigntes T-Shirt entworfen und ein Video gedreht, in dem ich erkläre, wie man sich am besten für einen 5-km-Lauf vorbereiten soll. Das Video steht auf Youtube unter: „How to prepare for a 5k race?“ Ich freue mich natürlich über jeden Klick.

Die Gastmutter angeschwindelt

Dabei stehen meine Familie und meine Freunde natürlich weiterhin im Vordergrund. Ich habe mich sehr gefreut, eine Nachbarin zu treffen. Yasmin Kristic, die zur Zeit in San Francisco studiert, hat eine Woche Ferien auf Hawaii gemacht. Ich habe mich mir ihr am Lanikai Beach getroffen.

Aufgeflogen ist, dass ich vor zwei Wochen mit Freunden am Strand übernachtet habe. Weil das eigentlich verboten ist, habe ich meiner Gastmutter gesagt, dass ich bei einem Freunde schlafe. Jetzt hab’ ich einen Monat Übernachtungsverbot. Aber die Nacht war super und ebenso der Sonnenaufgang am nächsten Morgen. Bis zum nächsten Mal, oder man hier sagt: Mahalo

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