Duisburg

Großbaustelle A 524 – darum wurden die eben erst gebauten Betonschutzwände schon wieder abgerissen

Die Großbaustelle am Autobahnkreuz Duisburg-Süd wird noch lange eine Großbaustelle bleiben.
Die Großbaustelle am Autobahnkreuz Duisburg-Süd wird noch lange eine Großbaustelle bleiben.
Foto: www.blossey.eu

Duisburg. Seit 2010 ist das Autobahnkreuz am Rahmer See eine Großbaustelle. Im Duisburger Süden wird gebaggert, gebohrt und gehämmert, um aus der B 288 eine Autobahn, die A 524 zu machen. Drei neue Brücken, breitere Fahrbahnen und Lärmschutzwände müssen her.

Anfang 2013 sollten die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Jetzt ist Ende 2017 und noch immer baggern die Bagger und hämmern die Hammer.

Da mutet es schon fast als erzwungene Verzögerung an, dass frisch gebaute Betonschutzwände auf den Mittelstreifen kurze Zeit später teilweise wieder abgerissen wurden. Das berichtet die WAZ.

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Auf 120 Metern wurden nagelneue Wände wieder entfernt. Doch tatsächlich macht das Sinn – zumindest finanziell. „Wir müssen die Betonschutzwände entfernen, um eine Mittelstreifenüberfahrt einzurichten“, erklärt Marco Korte, Baustellenmanager von Straßen.NRW, gegenüber der WAZ. Während der Bauarbeiten an den Lärmschutzwänden muss der Verkehr über den Mittelstreifen auf die andere Fahrbahn geleitet werden.

Doch warum hat man den Bau der Betonschutzwände auf den betroffenen 120 Metern nicht gleich gelassen? „Es scheint unverständlich. Doch es ist wirtschaftlicher, die Betonschutzwände komplett durchzuziehen“, erklärt Korte. Es wäre teurer gewesen, einen verkehrssicheren Übergang von den alten Blechschutzwänden zum Beton herzustellen.

Derzeitiger Termin für die Fertigstellung ist übrigens Ende 2020.

Den ganzen WAZ-Artikel kannst du hier lesen. (dso)

 
 

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