Duisburg

Groß-Razzia gegen rechte Internet-Hetze: Cybercrime-Spezialisten kontrollieren PCs in NRW

Bei Durchsuchungen wurden Computer  sichergestellt. (Symbolbild)
Bei Durchsuchungen wurden Computer sichergestellt. (Symbolbild)
Foto: Monika Skolimowska
  • Polizei geht gegen rechte Hetze im Netz vor
  • Durchsuchungen und Beschlagnahmungen - auch in Dinslaken
  • Aktionstag: „Verfolgen statt nur Löschen“

Duisburg. Groß-Razzia in Dinslaken und anderen NRW-Städten!

Die Polizei geht mit Durchsuchungen und Beschlagnahmungen von Computern gegen Internet-Hetzer vor.

Groß-Razzia gegen Internet-Hetzer: Polizei rückt in Dinslaken aus

Auch in Dinslaken rückten Beamten der Kripo Duisburg aus. Das bestätigte eine Polizeisprecherin in Duisburg gegenüber DER WESTEN.

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Staatsanwaltschaft Köln führt Ermittlungen

Die bundesweiten Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Köln geführt.

Cybercrime-Spezialisten gingen am frühen Donnerstagmorgen gegen Internet-Hetzer vor, bestätigte Staatsanwalt Dr. René Seppi auf DER WESTEN-Nachfrage.

Seit 6 Uhr waren 20 Polizeidienststellen in Berlin, Bayern, Brandenburg, Hessen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Rahmen des Aktionstags zur Bekämpfung von Hass-Postings im Internet im Einsatz.

Sie führten Wohnungsdurchsuchungen, Vernehmungen und weitere Maßnahmen gegen 29 Beschuldigte durch.

Den Tätern wird vorgeworfen, strafbare Hasskommentare im Internet gepostet zu haben. Darunter sind etwa öffentliche Aufforderung zu Straftaten, antisemitische Beschimpfungen oder fremdenfeindliche Volksverhetzungen.

„Verfolgen statt nur Löschen“

Die Razzia stand unter dem Motto "Verfolgen statt nur Löschen". Sie richtet sich gegen Personen, die Hass-Postings verbreitet haben sollen. Sie wurden deshalb von Medien an die Ermittlungsbehörden gemeldet.

Die Razzia ist Teil eines Projekts der Landesanstalt für Medien und der Ansprechstelle Cybercrime NRW gegen Volksverhetzung im Internet.

 
 

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