Duisburg

Grippewelle auf dem Höhepunkt – So schwer hat es das Ruhrgebiet bisher erwischt

Die Grippewelle erreicht derzeit wieder ihren Höhepunkt.
Die Grippewelle erreicht derzeit wieder ihren Höhepunkt.
Foto: Maurizio Gambarini / dpa
  • Auch in diesem Winter ist die Zahl der Grippe-Fälle ungewöhnlich hoch
  • Das Niveau der Neuerkrankungen ist fast so hoch wie zur schweren Grippewelle 2017
  • 70 Menschen sind bereits daran verstorben

Duisburg. Fieber, Husten, Schnupfen - die Grippe kursiert wieder heftig. 2018 erwischt es die Deutschen kaum weniger als bei der großen Welle im vergangenen Jahr.

Allein in der ersten Februarwoche diagnostizierten Ärzte in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts fast 9000 Neuerkrankungen.

Auch die Zahl der Grippetoten stieg, in diesem Winter verstarben bereits 70 Menschen an den Folgen der Krankheit. 80 Prozent der Toten gehörten zur am meisten gefährdeten Gruppe der über 60-Jährigen.

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In der fünften Kalenderwoche stieg auch die Zahl der Erkrankungen in Nordrhein-Westfalen nahezu auf das Niveau der Höhepunkte der beiden Vorjahre.

Nachdem sich Duisburg im vergangenen Winter als deutschlandweites „Epizentrum“ der Grippe entwickelt hatte, ist diesmal nach Angaben des RKI aber kein derartiges regionales Muster zu erkennen.

Dunkelziffer der Erkrankungen weit höher

Die Grippe-Karte zeigt: In den letzten Wochen blieb das Ruhrgebiet im Vergleich zu anderen Regionen sogar eher verschont. Lediglich eine moderate oder ortsweise sogar gar keine Erhöhung der Ansteckungen wurden verzeichnet. (Hier geht's zur Grippe-Karte)

Allerdings: Laut RKI muss von einer großen Untererfassung ausgegangen werden, da bei weitem nicht jeder Grippekranke zum Arzt geht oder dort auf Influenza getestet wird.

Wie schwer die Grippewelle diesen Winter war, bewertet das Institut aber immer erst nach Saisonende.

 

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