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Kündigung

Gebag-Chefin Wolf-Kröger will 1,1 Millionen Euro Abfindung

27.01.2012 | 11:35 Uhr
Marianne Wolf-Kröger kämpft juristisch gegen ihre fristlose Kündigung bei der Gebag.Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.   Im Dezember 2011 erhielt die damalige Geschäftsführerin der Duisburger Wohnungsbaugesellschaft Gebag ihre fristlose Kündigung. Nun kämpft sie juristisch dagegen an - und fordert 1,1 Millionen Euro Abfindung. Doch die Gebag scheint nicht gewillt zu sein, diese Summe zu überweisen.

So schnell wie ursprünglich gewünscht scheint der Abschied von Marianne Wolf-Kröger als Geschäftsführerin der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gebag nicht über die Bühne zu gehen. Sie kämpft juristisch gegen die fristlose Kündigung ihres Vertrags, der eigentlich bis 2014 laufen sollte.

Wie die NRZ erfuhr, fordert Marianne Wolf-Kröger 1,1 Millionen Euro inklusive Einzahlungen in die Altersvorsorge. Die Gebag scheint nicht gewillt zu sein, ihr diese beträchtliche Summe zu überweisen. Irritiert ist der Aufsichtsrat nach NRZ-Informationen auch darüber, dass sie ohne ihren damaligen Mitgeschäftsführer Dietmar Cremer einen folgenschweren Küppersmühle-Vertrag mit dem Sammlerehepaar Ströher unterschrieben hat.

Video
Die Animation zeigt, wie der Quader auf das Dach der Küppersmühle im Duisburger Innenhafen kommt.

Jener Vertrag besagt, dass die Gebag 5000 Euro Strafe für jeden Tag zahlen muss, den der Erweiterungsbau nicht zum Stichtag 31. Dezember 2011 auf der Küppersmühle steht. Das wären bis zum heutigen Zeitpunkt 135.000 Euro. Diesen Vertrag sollen Wolf-Kröger und ein Prokurist des Unternehmens, aber halt nicht ihr damaliger Mitgeschäftsführer Cremer, unterschrieben haben. Über das gesamte Vertragswerk und die Zukunft des Museums verhandelt zur Zeit der neue, von den Banken eingesetzte Gebag-Geschäftsführer Utz Brömmelkamp mit den Ströhers, um zu retten, was noch zu retten ist.

Skandalbaustelle Küppersmühle in...


Kommentare
01.02.2012
21:37
Gebag-Chefin Wolf-Kröger will 1,1 Millionen Euro Abfindung
von riegelrudi | #17

Es reicht: http://www.wahrheit-fuer-duisburg.info/?p=11

28.01.2012
18:00
Gebag-Chefin Wolf-Kröger will 1,1 Millionen Euro Abfindung
von Andreas45141 | #16

peinliches foto

27.01.2012
18:03
Ontologischer Dualismus
von Zentrum | #15

Das Bild der politisch installierten Führungspersonen wird immer klarer.

Duisburger SPD Protagonisten : Wolf-Kröger will 1,1 Mio. Abfindung und Özdemir 1,1 Mio. Reibeich bei einem Grundstücksankauf mit Geschmäckle

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/geschaeft-mit-beigeschmack-1.2686039

machen.

Ohne Worte...

Glückauf

27.01.2012
17:52
Gebag-Chefin Wolf-Kröger will 1,1 Millionen Euro Abfindung
von hansreiner | #14

Die Forderung von Frau Wolf-Kröger ist ein Skandal. Das WAZ-Foto aber auch. Es assoziiert den Zusammenhang, dass Sauerland die lenkende Hand hinter WK gewesen wäre. Das ist und war aber nie der Fall.
Zur Erinnerung und Richtigstellung: die unfähige Wolf-Kröger ist wie der unfähige Cremer Mitglied der SPD und nicht der CDU. Deshalb sind sie auch von der SPD gefördert worden. Wenn jemand im Kontext der GEBAG-Desaster in der Kritik stehen sollte, dann vor allem die Duisburger SPD.
Der unfähige OB hat mit der GEBAG-Karriere von beiden so viel zu tun, wie unser Noch-Präsident Wulf mit der Scheidung von Heidi Klum!

27.01.2012
17:47
Gebag-Chefin Wolf-Kröger will 1,1 Millionen Euro Abfindung
von festus04 | #13

Leider kann es so sein, dass eine fristlose Entlassung notwendig wurde, weil ein Aufhebungsvertrag bei der Finanzlage eine hohe Abfindung von 1,1 Millionen Euro nicht zulässt, weil dieser Aufhebungsvertrag ja auch im gegenseitigen Einverständnis abgeschlossen werden muss. Und wenn dann Fr.Wullf-Kröger feststellt hat, dass es zuwendig Abfindung gibt, muss sie innerhalb einer Frist, eine Klage auf Wiedereinstellung gegen ihren Arbeitgeber führen und dann entscheidet das Gericht beim ersten oder zweiten Gütetermin ob die fristlose Kündigung zurecht ausgesprochen wurde oder in eine fristgerechte Kündigung umgewandelt werden kann. Soltte keine Einigung erzielt werden und der Richter bestätigt die Richtigkeit der fristlosen Entlassung, dann hat Fr. Wulff-Kröger schlechte Karten für so eine Abfindungssumme.
Sollte die fristlose Kündigung in eine Ordentliche Kündigung umgewandelt werden,und beide Seiten Akzeptieren das, dann stehen die Chancen wieder besser eine ordentliche Abfindung zu bekommen. Die Frage ob die fristlose Entlassung gerechtfertigt ist, ist die, ob Frau Wulff-Kröger ohne H.Cremer Unterschriftsberechtigt war. War sie nicht alleine Unterschriftsberechtigt hat sie aus meiner Sicht kaum Chancen den Prozess zu gewinnen.
Man muss sich auch einmal diese Summe auf der Zunge zergehen lassen, 1,1 Millionen Euro Abfindung. Welche Ausmaße diese Abfindungregelungen genommen hat, ob einer Mist gebaut hat oder nicht, es gibt für alles Geld. Ich bekomme und dann noch, wenn ein gravierendes Fehlverhalten vorliegt, und obendrein noch 1,1 Mill. Euro verlangt wird nur noch das große Kot.......

27.01.2012
17:09
Gebag-Chefin Wolf-Kröger will 1,1 Millionen Euro Abfindung
von akaz | #12

Vertrag ist Vertrag. Selbst wenn ein Gericht eventuell, unter Umständen, gegenenfalls zu einer Verurteilung wegen Amtsmissbrauch kommen sollte, bleibt die Entlohnung davon meist unberührt. Wobei "Entlohnung" in dem vorliegenden Fall schon fast einen satirischen Klang hat. Über Regress wird nur über eine Zivilklage entschieden. Wer soll denn klagen? Der a.s.?
Auf die anstehende Abfindung und die Problematik wurde sofort nach Bekanntwerden der angedachten Kündigung von mehreren Kommentatoren hingewiesen. Es ist Zahltag.

27.01.2012
16:54
Treue Sauerlandfreunde
von meigustu | #11

beschwert euch nicht zu laut. Denn eins ist klar wie Kloßbrühe, der OB ist auch dafür verantwortlich, das kommunale Gesellschaften nicht in die Pleite rutschen.

Versteht doch endlich einmal, ein OB ist schon lange kein Grüßonkel mehr, sondern der Vorstandsvorsitzende der Kommune.Er hat Führungsverantwortung - und dazu gehört auch solche Katastrophen zu verhindern.

Das Muster ist auch typisch für Sauerland. Wir machen ein Prestigeobjekt und lassen andere für die Risiken unterschreiben. Diesen Umtausch von wirtschaftlichen Wohnungen gegen ein Museum mit Dauersubventionen hat uns Adolf sogar noch vor kurzem als Erfolg für sich verkauft.

27.01.2012
16:48
Gebag-Chefin Wolf-Kröger will 1,1 Millionen Euro Abfindung
von b.scheuert | #10

Liebe WAZ, um den Sauerland-Jüngern zu gefallen, schreibt bitte "... will nur 1,1 Millionen" und daß der Oberbürgermeister mit der Stadt nichts zu tun, auch nichts mit deren Tochterunternehmen usw. Und das auf allen städtischen Briefen "Der Oberbürgermeister" steht, ist nur ein Fehldruck. A. Sauerland ist nur für die Papierqualität verantwortlich, nicht für deren Inhalt.

27.01.2012
15:04
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #9

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

27.01.2012
14:21
Gebag-Chefin Wolf-Kröger will 1,1 Millionen Euro Abfindung
von eiwoisserden | #8


hat schon einmal jeman geprueft ob diese dame nicht in den regress genommen werden kann ?
statt zahlungen an sie
zahlungen von ihr an die stadt / gebag bis hin zur privatinsolvenz

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