Filmwoche im Filmforum Duisburg langfristig gesichert

Schauplatz des Eröffnungsfilms „Stahlbrammen und Pfirsiche“: die Hüttenwerker Krupp-Mannesmann in Hüttenheim
Schauplatz des Eröffnungsfilms „Stahlbrammen und Pfirsiche“: die Hüttenwerker Krupp-Mannesmann in Hüttenheim
Zum Auftakt der 36. Duisburger Filmwoche läuft am Montag, 5. November, „Stahlbrammen und Pfirsiche“ über die Leinwand. Der Dokumentarfilm beleuchtet die Arbeitswelt im Hüttenwerk Krupp-Mannesmann in Hüttenheim.

Duisburg. Alle Jahre wieder. Am Montag, dem 5. November, startet die 36. Duisburger Filmwoche. Gut 50 Filmemacher strömen dann wieder nach Duisburg. Im Gepäck haben sie wieder jede Menge abwechslungsreiche Dokumentarfilme aus dem deutschsprachigen Raum.

Noch bevor es um das Inhaltliche der 36. Filmwoche geht, platzt die freudige Nachricht aus Dr. Gerhard Jahn, Leiter der Volkshochschule, heraus: „Die Filmwoche ist für die nächsten Jahre gesichert. Das ist eine gute Nachricht, dass eine so imagebildende und wichtige Veranstaltung von den Sparplänen verschont bleibt“, verkündet der Mann fürs Organisatorische beim Filmfestival.

Filmwoche bleibt im Filmforum

Die Filmwoche bleibt also im Filmforum in Duisburg – und eröffnet ihre aktuelle Auflage mit einem hier gedrehten Film. 25 Jahre nach dem Beginn des Rheinhauser Arbeitskampfes zeigen die Dortmunder Filmstudenten Florian Pawliczek und Andy Michaelis in „Stahlbrammen und Pfirsiche“ die Arbeitswelt im Hüttenwerk Krupp-Mannesmann in Hüttenheim. Zu Gunsten der Hütte wurde 1993 der Rheinhauser Standort endgültig geschlossen. Die beiden jungen Filmemacher sind in ihrer Dokumentation sehr nah an den Arbeitern dran und lassen sie ihre Geschichten rund ums Werk erzählen.„Die halbe Hütte hat sich zum Auftakt angekündigt. Das wird ein Duisburger Abend“, berichtet Werner Ruczika, Leiter der Duisburger Filmwoche. In „Der Auftrag“ begleitet Ayla Gottschlichs den Anwalt Sättele und seinen Mandanten Becht, die sich in vielen Gesprächen auf den kommenden Prozess vorbereiten. Der Film durchleuchtet das Verhältnis der beiden auf dem Weg zur Wahrheit. Die ganze Woche über werden natürlich noch viele weitere interessante Dokumentarfilme gezeigt. Dabei zieht sich das Thema „Räume“ wie ein roter Faden durch das Filmfestival. Ein detailliertes Programm ist unter www.duisburger-filmwoche.de zu finden.

Am Samstag, den 10. November, wird dann der Preis der 36. Filmwoche verliehen. Auch der TV Sender 3Sat (neben Arte Medienpartner) vergibt seinen „3sat-Dokumentarfilmpreis

 
 

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