Duisburg

Fall Bivsi: Grüne verlangen lückenlose Aufklärung von der Stadt Duisburg

Die Grünen verlangen von der Stadt Duisburg eine lückenlose Aufklärung.
Die Grünen verlangen von der Stadt Duisburg eine lückenlose Aufklärung.
Foto: Privat

Duisburg. Ein am 21. August ausgestrahlter WDR-Beitrag „Kampf um Bivsi“ wirft bei den Grünen neue Fragen zum Handeln der Stadt Duisburg im Fall der Abschiebung der Familie Rana auf.

Warum waren Stadt-Mitarbeiter in Kathmandu?

Zwei Mitarbeiter der Stadt Duisburg sind demnach vom 8. bis zum 13. Juli in Kathamandu gewesen und sollen dort versucht haben Herrn Rana einen Arbeitsvertrag in Nepal zu vermitteln.

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Grünen-Vorstandssprecher Felix Banaszak fordert: „Konkret wollen wir von der Stadt Duisburg wissen, zu welchem Zweck die beiden Mitarbeiter der Stadt in Nepal waren und ob die Stadt ihrerseits Einfluss auf ihren Aufenthaltszweck genommen hat.“

Zu dem Zeitpunkt des Besuchs der Mitarbeiter hätte jedoch schon ein Petitionsausschuss des Landtags NRW der Stadt Duisburg empfohlen, die Wiedereinreise zu ermöglichen.

Herr Rana hat noch keine Arbeitserlaubnis, jedoch ein Jobangebot

Das Verwunderliche: Seit seiner Rückkehr durfte Herr Rana wohl noch nicht arbeiten. „Herr Rana hat ein Arbeitsangebot, mit dem er schon zum 1. September als Koch in Düsseldorf anfangen könnte. Wir wollen deshalb wissen, wie es um die von der Stadt Duisburg zugesagte wohlwollende Prüfung des Antrags auf Arbeitserlaubnis steht“, erklärt Banaszak.

 
 

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