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Fake-Blitzer über der A59 bei Duisburg? Das steckt dahinter

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Kai Hinz, Sebastian Vogt und Dennis Harmann (von links) bei einer Verkehrsmessung auf einer Brücke an der A59. Foto: Lars Fröhlich/ FUNKE Foto Services
  • Blitzerähnliche Kästen an einer Brücke über der A59
  • Was steckt dahinter?

Duisburg. 

Ganz unauffällig verbergen sich die beiden silbernen Kästen hinter dem Geländer über der A59. In der Nähe der Hamborner Straße in Duisburg wurden die beiden Geräte aufgehangen.

Womöglich neu getarnte Blitzer?

Diese Diskussion kam in vielen Facebook-Gruppen auf. Denn so wie die üblichen Blitzer sehen die beiden Kästen nicht aus.

Polizei und Stadt Duisburg haben die Kästen nicht aufgestellt

„Wir haben damit nichts zu tun“, versichert Polizeipressesprecherin Daniela Krach. Auch die Stadt Duisburg hätte wohl nicht ihre Finger im Spiel.

Krach verweist allerdings an die Technische Universität (TU) Braunschweig.

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Forschungsprojekt zur Messung von Verkehrsströmen

Dort kann eine Pressesprecherin tatsächlich Auskünfte geben. Die Kästen dienen einem Forschungsprojekt des Bundesverkehrsministeriums. In Zusammenarbeit mit einem Forscherteam der TU Braunschweig werden Verkehrsströme untersucht.

Hinter den Kästen befinden sich zwar Video- und Infrarotkameras – jedoch zeichnen sie die Daten anonym auf. Sorge, dass es ein Bußgeld geben könnte, ist somit unberechtigt.

„Es gilt heraus zu finden: Welche Wege nehmen die Verkehrsteilnehmer?“, erklärt die Sprecherin.

Laut der TU Braunschweig gäbe es solche Installationen an mehreren Punkten in Deutschland.