Extraschicht in Duisburg - das Revier macht durch

Der Innenhafen strahlt auch während der „ExtraSchicht“ weit über Duisburgs Grenzen hinaus.
Der Innenhafen strahlt auch während der „ExtraSchicht“ weit über Duisburgs Grenzen hinaus.
Foto: www.blossey.eu

Duisburg.. Der letzte Hochofen wurde bereits 1985 stillgelegt, doch einmal im Jahr legen sie hier noch mal eine „ExtraSchicht“ ein: Am 6. Juli wird der Landschaftspark wieder zu einem der bestbesuchten Spielorte bei der „Nacht der Industriekultur“. Auch der Innenhafen und das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt stehen bei der Großveranstaltung im Fokus.

25 Städte nehmen im 13. Jahr der „ExtraSchicht“ mit unterschiedlichsten Institutionen teil, die Arbeiten von rund 2000 Künstlern werden zu sehen und zu hören sein, 200.000 Besucher werden erwartet. Duisburg sei dabei ein wichtiger Standort, betont Arne van den Brink von der Ruhr Tourismus GmbH. Von hier strahle die „ExtraSchicht“ bis nach Krefeld, Düsseldorf und sogar Köln.

Highlight im Landschaftspark

Eines der Highlights des gesamten Programms sei zudem im Landschaftspark zu finden: das Feuerwerk, das in diesem Jahr vom Hochofen 5 aus ab 22.45 Uhr in den Himmel steigt. In den Vorjahren konnten Besucher von dort noch auf das Lichtermeer im Landschaftspark hinabblicken, doch nun nutzen es die Organisatoren aus, dass der Hochofen ohnehin wegen Sanierungsarbeiten bis Ende August gesperrt ist. „Den besten Blick auf das Feuerwerk wird man vor der Bühne auf dem Cowperplatz haben“, erzählt Claudia Kalinowski vom Landschaftspark.

Auf eben dieser Bühne spielt ab 19 Uhr die Musik. Den Anfang macht Alexx Marrone mit rauchiger Stimme, Gitarre und Bluesharp. Um 20.30 Uhr tritt die Band Emily’s Necklace auf, ab 22 Uhr steht schließlich Johannes Oerding mit melodischen Klängen und elektronischen Sounds auf der Bühne, zuletzt war der Wahl-Hamburger mit Joe Cocker auf Tour.

Auch die Kraftzentrale und die Gebläsehalle im Landschaftspark werden bespielt, hier treten ein Harfen-Sextett und ein Klezmer-Quartett auf. Bei Hüttenführungen, Schnupperklettern, Einblicken in den Tauchgasometer und vielen anderen Angeboten, kann der Park weiter erkundet werden.

Motto der „ExtraSchicht“ – „Junge Szene Ruhr“

Im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt wird man sich an diesem Abend selbstverständlich weiterhin über das oberste Thema des Hauses informieren können, doch geht man in Ruhrort auch auf das Motto der „ExtraSchicht“ – „Junge Szene Ruhr“ – ein: Ab 18 Uhr bis in die Nacht wird im Innenhof des Museums bei der Party „Grünes Winkelkanu“ mit Musik und Cocktails gefeiert. Museumsleiter Bernhard Weber hat außerdem eine Gruppe Parkour-Sportler eingeladen, die halsbrecherische Bewegungskunst vorführen.

Drei Spielorte gibt es in Duisburg. Wie passend, dass Arne van den Brink sagt: „Wir empfehlen, nicht mehr als drei Veranstaltungsorte aus dem großen Programm zu besuchen, um den Abend entspannt genießen zu können.“

 
 

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