Erster kulinarischer Stadtrundgang in Duisburg

An sieben Stationen gab es für die Teilnehmer am ersten kulinarischen Rundgang etwas auf die Gabel oder auf den Löffel.
An sieben Stationen gab es für die Teilnehmer am ersten kulinarischen Rundgang etwas auf die Gabel oder auf den Löffel.
Foto: Funke Foto Services
  • Der erste kulinarische Stadtrundgang in Duisburg von Veranstalter Eat the World führte durchs Dellviertel
  • An sieben Stationen gab es für die Teilnehmer Kostproben unterschiedlichster Art, auch vegetarische
  • Stadtführerin zeigte alte Fotos und informierte über die Vergangenheit des erkundeten Stadtquartiers

Duisburg.. Spannend und lecker: Die kulinarische Tour „Eat the World“ hat es in sich. Sie bietet Wissenswertes über die Stadt und einen Gaumenschmaus nach dem anderen. Unter der Führung von Melanie Berg haben rund 15 Teilnehmer den ausgetretenen Touristenpfad verlassen und an sieben Stationen in der Innenstadt und im Dellviertel Kostproben in Restaurants, Imbissbuden und Fachgeschäften genascht. Sogar eine Friseur-Café-Kombination, wo es unter anderem Zimtschnecken gibt, stand auf der Liste.

Es ist eine bunt gemischte Truppe, die sich von der Mercatorstraße aus auf den Weg macht. Alteingesessene Duisburger sind ebenso dabei wie jene, die die Stadt nicht kennen und von weit her kommen – etwa Bianca Simat und Volker Hennings aus Hannover. „Ich arbeite die Woche über in Duisburg, heute will ich die Stadt aber mal richtig kennenlernen und sie meiner Freundin zeigen“, erklärt Hennings. „Es ist eine Super- Idee, dass man ganz verschiedene Gerichte bekommt und auch etwas über die Stadt erfährt“, sagt Simat.

Zucchini-Plätzchen und Suppen

Gleich der erste Zwischenstopp begeistert: Im „Lolu“ an der Claubergstraße gibt es Zucchini-Plätzchen. „Oh Gott, ist das lecker“, begeistern die Kostproben Ingeborg Krützberg aus Homberg. „Toller Geschmack! Ich habe so etwas noch nie gegessen, aber das ist sicher nicht das letzte Mal.“ Während einige am liebsten eine ganze Tüte der Plätzchen mitnehmen würden, sind andere nicht vollends überzeugt: „Lecker, aber für meinen Geschmack etwas zu salzig. Vielleicht ist der Koch verliebt“, sagt Brigitte Küppers, die in der Nähe in der Innenstadt wohnt.

Durch schmale Gassen geht es auf die Königstraße. Berg zeigt alte Fotos von der Innenstadt, erinnert an Zeiten, als noch die Straßenbahn und Autos über die Einkaufsstraße brausten. „Ich lebe schon immer in Duisburg, aber ich habe mich nie richtig mit der Geschichte befasst“, sagt Brigitte Küppers. „Jetzt bin ich Rentnerin und hole das nach.“

Suppe mit gelben Erbsen oder veganem Thunfisch

Wie die anderen ist sie gespannt auf die nächste „Futterstation“. Damit die Teilnehmer nicht schon nach wenigen Stationen satt sind, gibt es überall nur kleine Häppchen. So auch bei „Supper“ an der Wallstraße: Dort verwöhnt Michaela Peuster die Gäste mit verschiedenen Suppen. „Es gibt eine Suppe mit gelben Erbsen, eine andere mit veganem Thunfisch und auch eine Ratatouille-Brühe.“ Vor allem „Thunfisch“ kommt gut an. „Auf die Idee muss man erstmal kommen. Das ist wirklich lecker, und so etwas habe ich noch nie gegessen“, sagt Bianca Simat. Und weiter geht’s. Im Café Glück gibt es passend zum Namen Glücksschnecken auf die Hand. Das leckere Gebäck kommt auch gut an. Es bleibt den ganzen Mittag über spannend und vor allem lecker, so dass am Ende alle rundum zufrieden und gesättigt nach Hause fahren.

Infos zu den nächsten Veranstaltungen unter www.eat-the-world.com.

 
 

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