Erst die Eisenbahn, dann die Fußball-Schuhe

Die Zinkwanne, an die erinnert sich MSV-Legende Bernard Dietz noch sehr gut. Er kommt 1948 als jüngstes von sechs Geschwistern auf die Welt – und an Heiligabend steht morgens im heimischen Bockum-Hövel für die Kinder erst einmal Baden auf dem Programm. „Später, der Kohleofen war an, haben wir zusammen vor dem Radio gesessen und waren vor allem von den Hörspielen begeistert“, erzählt Dietz. Gegen 22 Uhr müssen die Kinder dann ins Bett, damit Mama Helene und Papa Franz alles in aller Ruhe vorbereiten können. Denn die Bescherung gibt es damals im Hause Dietz erst am ersten Weihnachtstag.

„Wir waren immer ganz aufgeregt, sind früh die Treppe runtergelaufen und dann haben wir die Geschenke ausgepackt“, erinnert sich der 66-Jährige. „Einmal hab ich eine Holzeisenbahn bekommen und mich deshalb besonders darüber gefreut, weil ich mal Lokomotivführer werden wollte.“ Später liegen die ersten Fußballschuhe unterm Weihnachtsbaum und es kommt – zum Glück für den MSV – ganz anders.

Zu essen gab und gibt es bis heute klassisch Kartoffelsalat mit Würstchen. „Das hat bei uns Tradition“, sagt Dietz, der die Feiertage wieder im großen Kreis mit der Familie verbringt. Das ist eine sehr schöne und besinnliche Zeit.“

 
 

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