Erneut Angriffe auf Polizeibeamte in Duisburg

Duisburg. Bei zwei Einsätzen in Ruhrort und Alt-Walsum mussten sich Polizisten gegen randalierende Mitbürger wehren. Für die Angreifer endete dies in der Psychiatrie oder dem Polizeigewahrsam.

Schon wieder berichtet die Polizei von tätlichen Angriffen auf Streifenbeamte. Mit Schürfwunden endete für einen Polizisten der Einsatz, bei dem die Beamten Kollegen der Feuerwehr unterstützten. Am Dienstagnachmittag sollte ein 18-Jähriger mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gefahren werden. Der stark alkoholisierte Jugendliche war gestürzt, verweigerte aber die Untersuchung und die Mitfahrt in ein Krankenhaus. Nachdem er vor Ort auch Passanten angegriffen hatte, kam die Polizei zur Hilfe.

Auch von den Beamten ließ sich der aufgebrachte, aggressive Mann nicht beruhigen und schlug und trat auf diese ein. Schließlich konnte er überwältigt und gefesselt im Rettungswagen zur Klinik gebracht werden. Dort nahm man dem jungen Mann zur Untersuchung die Handfesseln ab. Daraufhin fing er erneut an zu randalieren und ging die Polizisten und den Arzt an. Es folgte eine Zwangseinweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus und eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Renitenter Fahrzeughalter war stark alkoholisiert

In einem weiteren Fall endete die Aufnahme eines harmlosen Verkehrsunfalls auf der Römerstraße in Alt-Walsum für einen 20-Jährigen im Polizeigewahrsam, nachdem er am späten Dienstagabend die Polizeibeamten angegriffen hatte. Kurz nach 22 Uhr war Vater des Fahrzeughalters wegen überhöhter Geschwindigkeit mit dem Auto von der Straße abgekommen und auf einen Grünstreifen geschlittert.

Während der Unfallaufnahme erschien der Sohn mit einem Freund an der Unfallstelle und beschimpfte sofort die Polizeibeamten. Wenig später rannte er ohne erkennbaren Grund mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Den Angriff wehrten die Polizisten mit Pfefferspray ab. Nachdem weitere Streifen zur Unterstützung eingetroffen waren, fing der Sohn erneut an zu randalieren. Wieder kam das Pfefferspray zum Einsatz. Auch sein Freund (19) war jetzt so aufgebracht, dass er die Polizisten beleidigte. Beide verbrachten die Nacht im Polizeigewahrsam, eine Anzeige folgt. Verletzt wurde diesmal niemand, der renitente Fahrzeughalter war zur Tatzeit stark alkoholisiert. (ots)

 
 

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