Ein Trumpf-Ass im Ärmel

Das „Traumzeit“-Festival genießt höchste Beliebtheitswerte. Frag’ nach bei den Musikern, die dort auftreten! Egal, welchen Künstler man sprach: Jeder war tief beeindruckt, viele blieben, berauscht von der Industriekulisse, so lange wie möglich auf der Bühne. Ihr Fazit war stets dasselbe: „Ist das eine wunderbare Spielstätte hier!“


Der Landschaftspark ist ein Trumpf-Ass im Ärmel der Stadt Duisburg. Das zeigte sich einmal mehr bei diesem Musikspektakel, das gestern endete. Erfreulich aus kommerzieller Sicht: Auch die Zuschauer ziehen mit. Über 4000 verkaufte Tickets und tausende Besucher im Gratis-Bereich beweisen, dass die „Traumzeit“ funktioniert. Zudem ist sie ein Magnet für Auswärtige: Laut Statistik kam die Hälfte der Besucher von außerhalb Nordrhein-Westfalens. Viele von ihnen waren zum ersten Mal in Duisburg zu Gast. Und das allein wegen des Festivals.

Es soll in der Kommunalpolitik nicht wenige Köpfe geben, die die städtische Unterstützung für die „Traumzeit“ anzweifeln. Wer den künstlerischen und touristischen Wert dieses Festivals immer noch nicht erkannt hat, der ist kein Träumer. Sondern eine Schnarchnase.

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