Kommentar

Ein schwieriger Spagat

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Allen Kindern soll entsprechend ihren Fähigkeiten die passende und bestmögliche Schullaufbahn ermöglicht werden. Dieses Ziel, das die Verwaltung für die Umsetzung des gemeinsamen Lernens ausruft, ist angesichts der Ausgangslage ein hohes. Es fehlt an Geld für Ausstattung und Umbau von Gebäuden, an pädagogischen Konzepten und an Antworten auf die Fragen: Welche Förderschulen bleiben auf Dauer? Welche auf Zeit?


Längst nicht alle Eltern von Kindern mit Behinderungen vermuten die Regelschule als besten Lernort für ihre Kinder. Mit Recht bezeichnet der Schuldezernent es als großen Fehler, sie gegen ihren Willen dorthin zu drängen und ein hoch professionelles Förderschulsystem zu zerschlagen.

Ja bitte, so viel Inklusion wie möglich: Dass Menschen mit Behinderung in dieser Gesellschaft von der Wiege bis zur Bahre in einem Parallelsystem von Schulen, Werkstätten und Heimen leben (müssen), ist nicht akzeptabel. Doch der Übergang sollte so gelingen, dass auch der Anspruch der Kinder ohne Förderbedarf auf bestmögliche Bildung gewahrt bleibt. Das wird ein schwieriger Spagat.

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