Duisburg

Edeka in Duisburg: Kundin rausgeworfen, verrückt wie sie gekleidet war

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Edeka-Gruppe ist die größte Supermarktkette Deutschlands. Gegründet wurde die Edeka AG & Co. KG 1907 in Leipzig. Heute hat sie ihren Hauptsitzt in Hamburg.

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Duisburg. Ein skurriler Vorfall in einem Edeka in Duisburg machte in der vergangenen Woche Schlagzeilen.

Am Donnerstag hatte eine Frau gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter den Edeka in Duisburg betreten – bekleidet mit einem Pyjama, Puschen und einem pinken Morgenmantel. Auch die Tochter trug noch ihren Schlafanzug. Filialleiter Frank Schneider bat die Kundin, den Markt zu verlassen und argumentierte, dass Schlafanzüge aus „hygienischen Gründen nicht akzeptabel“ seien. Dafür erntet er nun Spott in den sozialen Netzwerken.

Edeka: Filialleiter verbietet Einkauf im Schlafanzug

Vor allem über das Schild, das Filialleiter Frank Schneider anschließend in dem Duisburger Edeka anbrachte, machen sich die User auf Facebook und Twitter lustig. Dabei nehmen sie unter anderem die Zeichensetzung, Rechtschreibung und Grammatik auf dem Schild ins Visier. Viele Ausrufezeichen, ein unsauberer Satzumbruch beim Übergang vom linken auf das rechte Schild – so richtig ernst nehmen kann das Netz Schneiders Hinweis offenbar nicht.

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„Hätte er doch nur ähnlich viel Ahnung von Grammatik wie vom korrekten Shopping-Outfit, dann wäre der Text nur halb so peinlich“, schreibt ein Twitter-Nutzer.

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Ein weiterer User merkt scherzhaft an: „Wenn das rechte Blatt verschwindet, dann könnte man den linken Zettel so interpretieren, dass Menschen im Morgenmantel oder Schlafanzug erwünscht sind.“

Kunden rasten aus: „Bei Edeka kaufe ich nie wieder ein"

Doch den meisten Nutzern fehlt schlichtweg das Verständnis für die Aktion des Marktleiters Schneider und seiner Erklärung. In ihren Augen habe die Filiale kein Recht, ihren Kunden einen solchen Dress-Code vorzuschreiben.

  • Liebt Ihr echt Lebensmittel mehr als eure Kunden, die den Umsatz machen und somit Filialen und Arbeitsplätze sichern?
  • Klar, so was ist halt Asi/Schmuddel-Style, doch was hat das bitte mit Corona-Hygiene zu tun? Blöde Ausrede, mehr nicht. Demnach müsste man auch alle Leute mit dicker Winterjacke rauswerfen weil sie den Laden zu schwitzen.
  • Der hat absolut keine Ahnung, wieso sie so aussah. Vielleicht einfach im Stress gewesen. Ein bisschen Empathie hat niemanden geschadet. Sie war ja nicht nackt. Da würde ich nicht mehr einkaufen gehen.
  • Was geht das den Laden an, was die Leute anhaben? Als ob ein Morgenmantel weniger hygienisch ist als irgendwas anderes.
  • Bei Edeka kaufe ich nie wieder ein. Unverschämt. Die Frau war nicht nackt.
  • Alter, ich gehe einkaufen wie ich will. Was zur Hölle ist kaputt mit diesem Typen? So was bescheuertes. Und wenn ich in Buchse einkaufen will, ist das immernoch mein Problem.
  • Wäre für mich ein Grund, mir einen anderen Laden zu suchen, obwohl ich in normaler Straßenkleidung einkaufen gehe und höchstens dreimal in Jogginghose.
  • Was ist das denn für einer? Bald muss mann sich die Haare kämmen und nur rasiert im Gänsemarsch eintreten.
  • My body, my clothes, my choice.

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Andere Stimmen, die sich auf die Seite des Filialleiters stellen, gibt es dagegen weniger. „Recht hat der Marktleiter“, schreibt eine Nutzerin und kritisiert den fehlenden Respekt in der „runtergekommenen Gesellschaft“. Auch ein anderer User pflichtet dem Marktchef bei: „Nachvollziehbar. Guter Mann.“ (at)

 
 

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