Dumme schlaue Fragen

In Duisburg werden im Rahmen der Aktion "Dummies gesucht" die besten MINT Fragen der Schüler der 9.Klassen prämiert. Foto: Tanja Pickartz
In Duisburg werden im Rahmen der Aktion "Dummies gesucht" die besten MINT Fragen der Schüler der 9.Klassen prämiert. Foto: Tanja Pickartz
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg.. Bei DU.MINT konnten Schüler ihre Fragen zu naturwissenschaftlichen Themen einreichen. Neben den Antworten winkte zudem ein dickes Taschengeld.

„Wer nicht fragt bleibt dumm“, heißt es schon lange in der Sesamstraße. Deshalb haben Duisburgs Schüler nun die Initiative DU.MINT (Initiative zur Förderung des Interesses an den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) mit Fragen bombardiert. Die besten wurden Mittwoch prämiert.

650 Fragen

„Am Anfang jeder Erfindung stand eine Frage“, philosophierte Klaus Wulfert, Prokurist des Mint-Teams bei der Preisverleihung im Neudorfer Tec-Tower. Demnach könnten demnächst 650 neue Erfindungen in Angriff genommen werden. So viele Fragen hatten die Schüler nämlich an die Jury gesendet. „Eine beeindruckende Zahl“, staunt Caroline Rieger, Projektleiterin der Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“. Viele der Fragen erschienen auf den ersten Blick einfach - und hatten es bei genauerer Überlegung doch ganz schön in sich. „Typisch dumme schlaue Fragen eben“, wie Jurymitglied Zoodirektor Achim Winker einräumt.

„Wie viel Megapixel hat das Auge?“

So fragte der dreizehnjährige Raphael Mandel vom Gymnasium Rheinkampt beispielsweise: „Wie viel Megapixel hat das Auge?“ Carla Witthüser vom Steinbart-Gymnasium wollte wissen, ob Tiere auch Selbstmord begehen und landete auf dem dritten Platz. Die Siegerfrage kam von Faridun Stankowski von der Gesamtschule Mitte. Die Beschwerden seiner Mutter über die durchs Ozonloch verursachten Probleme bewegten den 12-Jährigen zu der Frage „Wieso kann man das Ozonloch nicht flicken?“ Mit seinem kreativen Einfall sicherte er sich selbst und der Klassenkasse ein dickes Taschengeld in Höhe von jeweils 600 Euro. „Die Hälfte vom Gewinn geht in die Haushaltskasse meiner Mama. Schließlich hat sie mich auf die Idee gebracht“, zeigte sich der sympathische Gewinner spendabel.

 
 

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